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Besuchermagnet in jeder Jahreszeit: Der Laubacher Schlosspark. ARCHIVFOTO: PM/SILKE KOCH

Kultur und Tourismus als Chance

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Laubach (pm). Schon der Einstieg in das Thema zur Zoom-Konferenz der Freien Wähler (FW) Laubach machte neugierig: Lutz Nagorr und Marc Wittek vom FW-Vorstand zeigten ein kurzweiliges Video über den neuen Fahrradweg, der von Villingen kommend über Wetterfeld und Laubach mittlerweile bis zum Gasthaus »Laubacher Wald« führt. Dort stand Gastwirt Udo Schmidt Rede und Antwort.

Er machte - stellvertretend für Laubachs gastronomische Betriebe - die Bedeutung der Radwege deutlich. Dabei unterstützte er die Bestrebungen der Freien Wähler, den Fahrradweg weiter bis nach Mücke auszubauen. Wichtig sei eine leistungsstarke Anbindung an das Internet.

Jochen Bantz, als Betreiber des Jugendgästehauses Laubach Kenner der Szene, zeigte auf, dass 2019 fast 20 000 Gäste mit 55 808 Übernachtungen in Laubach gezählt wurden. Peter Tilman Schüssler regte an, eine Kulturszene von Laubach für Laubach zu etablieren. Dabei könnten ein Künstlerzentrum und ein Proberaum für die Laubacher Musikszene wichtige Beiträge sein. Christine Diepolder, CDU-Stadträtin und zuständig für Kultur und Tourismus, erläuterte den hohen Stellenwert, den Laubach als touristisches Ziel hat. Dabei erläuterte sie eine ganze Reihe von Aktivitäten, die das Tourismusbüro für Touristen und die Laubacher Bevölkerung umgesetzt hat. Beispielhaft führte sie den Wasserspielplatz im Schlosspark an, dessen ursprüngliche Idee aus einem Projekt des Gewerbevereins mit dem Laubach-Kolleg entstammte. Markus Stiehl, Leiter des Tourismusbüros, zeigte die Bedeutung des Laubacher Waldes für touristische Aktivitäten auf.

Isolde Stamm setzte sich dafür ein, kleine Wohlfühlpakete zu schnüren, die den gestressten Städtern ein »Rundum-Wohlfühl-Wochenende« ermöglichen. FW-Fraktionsvorsitzender Ulf Häbel mahnte, dass Kultur und Tourismus nicht zwangsläufig in »noch mehr, noch mehr« einmünden müssen. Die Vielfalt kultureller Aktivitäten sei auch in den Stadtteilen reichlich vorhanden, die mit kleinen Initiativen weiter gefördert und gefestigt werden könnten. Stadtverordnetenvorsteher Joachim M. Kühn regte an, musisch talentierten jungen Leuten einen Raum für Auftritte in der Öffentlichkeit zu geben. Hierzu sei der große Saal im Laubacher Rathaus hervorragend geeignet. Zur Weiterentwicklung von Ideen sollten runde Tische mit Gastronomen und der Austausch mit engagierten Bürgern realisiert werden.

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