"Stolpersteine"

Kühn beeindruckt von großer und positiver Resonanz

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Laubach (pm). Mit großer Genugtuung nimmt Laubachs Stadtverordnetenvorsteher Joachim M. Kühn zur Kenntnis, dass die Verlegung der "Stolpersteine" am Freitag der Vorwoche auf eine große positive Resonanz in der Bürgerschaft gestoßen ist. Wie berichtet, sollte die von der Friedenskooperative angeregte Aktion der Mahnung und Erinnerung an die unter den Nazis vertriebenen und ermordeten jüdischen Familien dienen. "Gerade in einer Zeit, in der rechtsnationales Gedankengut aufkeimt, Menschen aber auch standhaft ein Zeichen für Weltoffenheit setzen, ist es unabdingbar, für Freiheit und Demokratie einzustehen. Die Bevölkerung hat gezeigt, dass sie dies uneingeschränkt tut", schreibt Kühn.

Ganz gleich, ob am Erinnerungsort für die Familie Strauß auf dem Marktplatz oder in der Friedrichstraße, wo die Familie Heynemann geehrt wird: Überall seien viele Menschen zusammengekommen, die das Unrechtsregime der Dritten Reiches verurteilen und für die demokratische Grundordnung einstehen. Auch in Ruppertsburg sei deutlich geworden, dass die hiesigen Bürger die Erinnerung an die Familien Wallenstein und Baum wachhalten wollen. "Sie sehen darin auch ein wichtiges Zeichen gegen Fremdenhass und für das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen. Aufkeimendem Antisemitismus erteilen sie eine klare Absage."

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