"Naturkindergarten"

Kritik an Stil Klugs und Empfehlung der Arbeitsgruppe

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Heftige Kritik aus den Reihen der Grünen, aber auch der Freien Wähler und der CDU musste sich Bürgermeister Peter Klug in der HFA-Sitzung am Dienstag gefallen lassen. Der Grund: Das Ergebnis der Magistratsarbeitsgruppe, sich gegen einen städtischen Zuschuss für den "Naturkindergarten" Freienseen auszusprechen, hatte der Elternverein aus der Presse erfahren (GAZ vom Samstag).

"So geht man nicht mit engagierten Bürgern um", waren sich Dr. Ulf Häbel (FW) und Michael Köhler (Grüne) einig. Zuvor hätte es eines Gesprächs mit den Eltern bedurft. Im Übrigen bezweifelte Köhler die Einschätzung, angestammte Waldgruppe des Stifts würde durch den Naturkindergarten im Bestand gefährdet, gebe es doch eine lange Warteliste für einen Platz in einer Waldkita. "Vielleicht geht die AG ja noch mal in sich."

Wie der Vorredner verwies auch Björn Erik Ruppel (CDU) auf vergangene HFA-Sitzung, auf den einstimmig gefassten Beschluss zum weiteren Verfahren: Abschluss/Ergebnis der AG erst zum Monatsende, im Juni Beratung mit den Eltern. "Unglücklich gelaufen."

Den "Verdacht" Köhlers, das Ergebnis habe von vornherein festgestanden, wies Klug zurück. "Das war eine Abwägung, es gab noch mehr Gründe". Dass er die Eltern nicht - etwa am Tag nach AG-Sitzung und der Presseanfrage - informiert habe, diesen Fehler räumte er ein. Auch kündigte er einen neuen Anlauf zum Gespräch mit dem Verein an.

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