Feuerwehr

Kreisfeuerwehrtag 2021 in Laubach

  • schließen

Der Kreisfeuerwehrverband Gießen wird 75, die Feuerwehr Laubach 100. Beides soll zusammen beim Kreisfeuerwehrtag gefeiert werden.

2021 wird der Kreisfeuerwehrverband 75, die Feuerwehr Laubach 100. Beides soll zusammen im Rahmen des Kreisfeuerwehrtags gefeiert werden. Dies teilte der Kreisfeuerwehrverband nach seiner Klausurtagung in Bonn mit. Es gab ein einstimmiges Votum dafür, den Kreisfeuerwehrtag in Laubach im Ausschusszelt im Rahmen einer Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Laubach auszurichten.

Ein weiteres Ergebnis der dreitägigen Klausur: Eine Kampagne soll in den Sozialen Medien gestartet werden, um die insbesondere junge Menschen und neue Feuerwehrinteressierte anzusprechen.

Stefan Becker (Schriftführer und Leiter der Geschäftsstelle des KFV) beleuchtete in einem Vortrag die Herausforderungen für die Feuerwehren, die durch sogenannte "neue Einsatzlagen" entstehen. Als Beispielle nannte er Alarmierung bei Amok-läufen, Terroranschlägen und Suizidversuchen. Ole Schwarzkopf, Baufachberater für den Landkreis Gießen erläuterte das neue Einsatzkonzept des Landkreises für Tiefbauunfälle und stellte Einsatztaktiken bei einsturzgefährdeten Gebäuden vor.

Krisenmanagement ein Schwerpunkt

Als Themen, bei denen noch Handlungsbedarf besteht, wurden Kommunikation, Digitalisierung, KFV-Zukunftswerkstatt und Stärkung des Ehrenamts asugemacht. Hierzu gab es bereits erste konkrete Vorschläge.

An der Klausur nahmen insgesamt 30 Feuerwehrleute, Leiter der Feuerwehren sowie die Brandschutzaufsicht teil. Ein Besuch in der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Ahrweiler rundete das Programm ab. Das AKNZ ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des Bundes im Bevölkerungsschutz. Der pädagogische Leiter der Akademie, Dieter Franke, trug in einem anschaulichen Vortrag die aktuellen Strukturen und Entwicklungen im Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und im Katastrophenschutz vor. Udo Dupp von der Deutschen Telekom referierte über das Notfall- und Krisenmanagement der Telekom, wenn die Telekommunikationsstrukturen, beispielsweise bei Hochwasser, ausfallen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare