Müllproblem am "Jägerhaus"

Kreis: Vertragsstrafe gegen Abfuhrbetrieb avisiert

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Laubach(tb). Trotz mehrfacher Hinweise an die Abfallwirtschaft des Landkreises Gießen, trotz wiederholter Versprechungen, es werde nachgefahren, seien die Abfalltonnen doch nicht geleert worden, beklagte sich dieser Tage der Bewohner des "Jägerhauses" gegenüber dieser Zeitung. Was die Sache verschlimmert: Das Anwesen im Laubacher Wald befindet sich an der B 276, und wie der Beschwerdeführer schilderte, verteilten die Waschbären den Müll auf der Straße. Der Anwohner fürchtete daher, bei Unfällen haftbar gemacht zu werden.

Wie der Landkreis auf GAZ-Nachfrage nun wissen ließ, seien im Juli - zuvor war das "Jägerhaus" nicht bewohnt - wieder Tonnen ausgeliefert worden. Remondis als mit der Leerung beauftragtes Unternehmen habe man über den Standort informiert. In den Folgemonaten seien bei der Abfallwirtschaft jedoch mehrfach Reklamationen wegen nicht geleerter Tonnen eingegangen. Vor allem Altpapier- und Biomülltonne seien betroffen gewesen. Die Abfallwirtschaft habe jeweils umgehend das Unternehmen informiert, dieses habe in zwei Fällen im September und Anfang November die nachträgliche Leerung bestätigt.

Nachdem es jedoch am 13. und 18. November erneut Reklamationen wegen nicht geleerter Tonnen gegeben habe, so der Kreis abschließend, "wurden Remondis Vertragsstrafen angekündigt".

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