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Vorsitzender Helmut Nickel (l.) und Stellvertreter Werner Müssig (r.) nehmen mit dem Jägerschlag und der Überreichung der Jägerbriefe die Jungjäger auf.

Jungjäger aufgenommen

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Laubach (ld). Entsprechend der Tradition bei der Jägervereinigung Oberhessen wurden die erfolgreichen Jungjäger mit dem obligatorischen Jägerschlag in die Jägerschaft aufgenommen. Im Rahmen des Sommerfestes nahmen 1. Vorsitzender Helmut Nickel und dessen Stellvertreter Werner Müssig die Prozedur und die Übergabe der Jägerbriefe vor.

Seit dem vergangenen Herbst hatten bis zum Frühjahr die 15 frischgebackenen Jungjäger eine intensive Ausbildung in Theorie und Praxis absolviert. Erfreut zeigte sich Nickel über das erfolgreiche Abschneiden aller Kursteilnehmer. Besonders erwähnte er den Frauenanteil, der mit 46 Prozent die bisherige Quote weit übertroffen habe.

Bevor der Vorsitzende den Jägerschlag ausführte, ging er auf die Tradition dieser Verpflichtung ein. Er mahnte dabei die Jungjäger zur pflichtbewussten Ausübung der Jagd. Dazu gehöre vor allem die Orientierung an den Erfordernissen des Artenschutzes. Dieser sei trotz gegenteiliger Meinung der Landesregierung ohne den Eingriff der Jäger nicht umsetzbar, erklärte Nickel. Mit dem Leitspruch "Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihen, der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihen und der dritte Schlag soll dich verpflichten", erfolgte für die acht anwesenden Jungjäger Benedikt Zettl (Grünberg), Jochen Eichelmann (Nidda), Augustin Schasler (Gießen), Ute Zerahn (Biebertal), Heike Leopold (Heuchelheim), Dr. Thomas Hanauer (Reiskirchen), Dr. Teite Kirschner-Lepper (Gießen) und Patrick Johannes Kammer (Lich) mit den Schulterschlägen mit dem Hirschfänger die offizielle Aufnahme in die Jägerschaft. Die weiteren Jungjäger sind André Cavael (Langgöns), Elisabeth Kreyling (Raschenberg), Katharina Levermann (Neustadt), Carsten Mertens (Gießen) und Gregor Mozek (Gießen).

Nickel verwies noch auf den bereits am 31. August beginnenden neuen Jungjägerkurs. Für diesen können sich Interessenten beim Vorsitzenden anmelden. Sein Dank galt zudem den unter der Leitung von Jens Anders auftretenden Jagdhornbläsern für die musikalische Umrahmung.

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