Jagdgenossen ziehen Bilanz

  • VonHorst Wagner
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Laubach (oa). David Wentzel heißt der neue Vorsteher der Jagdgenossenschaft Ruppertsburg. Zu seinem Stellvertreter wurde Christian Lind gewählt. Der seitherige Jagdvorsteher Wilfried Friedrich war fast 40 Jahre Vorstandsmitglied, davon 23 Jahre an der Spitze.

In seinem letzten Jahresbericht sprach Friedrich von einem ruhigen Jagdjahr. Die Auszahlung des Jagdnutzens konnte coronabedingt nicht erfolgen und soll zeitnah nachgeholt werden. Die Weiterführung des Abtragens der Bankette auf dem »Schellberg« scheiterte an den Anliegern. Die Fortführung der Arbeiten sollten jedoch vom Ortsbeirat sowie dem Ortsbauernverband mit finanzieller Förderung durch die Jagdgenossenschaft weitergeführt werden.

Für die Reduzierung des Hundekots in der Feldgemarkung wurde ein Tütenspender mit Abfallbehälter gekauft. Um die Ränder von Maisäckern für die Einzäunung frei zu halten, wurde ein Rasenmäher angeschafft. Vom Vorstandsmitglied Lukas Wentzel wurden Bienenweiden angelegt.

Jagdpächter Ralf Schulte berichtete, dass im Jagdjahr 2020/21 insgesamt 49 Stück Rehwild zur Strecke kamen, davon sieben als Fallwild. Im Jagdjahr 2020/21 wurden 57 Sauen und 2021/22 bis zum 1. Oktober 50 Sauen erlegt. Weiter kamen 2020/21 49 Waschbären, fünf Dachse und sieben Füchse zur Strecke. Mit einer hälftigen Kostenbeteiligung der Jagdgenossenschaft sei eine Drohne gekauft worden, um Wildschäden vorzubeugen.

Die Fallwildzahlen konnten durch die mit der Jagdgenossenschaft angeschafften Wildwarnreflektoren von 48 auf 14 mehr als halbiert werden.

Trotz aller eingeschränkten Aktivitäten sowie Anschaffungen konnte Rechner Dieter Wentzel einen guten Kassenbericht vorlegen, sodass auf Antrag dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt wurde.

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