Jäger darf Waschbär im Wohnhaus nicht schießen

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Bei der Einrichtung des Waldkindergartens Laubach stand die Jagdgenossenschaft beratend zur Seite, berichtete der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Laubach-Kernstadt, Reinhard Schmidt, nun auf der Jahreshauptversammlung. Auch die Wildschäden hielten sich in Grenzen. Im Herbst fand eine abwechslungsreiche Wanderung entlang der westlichen Reviergrenze statt. Diese gefiel so gut, dass es dieses Jahr eine Neuauflage geben wird.

Bei der Einrichtung des Waldkindergartens Laubach stand die Jagdgenossenschaft beratend zur Seite, berichtete der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Laubach-Kernstadt, Reinhard Schmidt, nun auf der Jahreshauptversammlung. Auch die Wildschäden hielten sich in Grenzen. Im Herbst fand eine abwechslungsreiche Wanderung entlang der westlichen Reviergrenze statt. Diese gefiel so gut, dass es dieses Jahr eine Neuauflage geben wird.

Die Jagdpacht wurde ausgeschrieben, wofür eine Reihe an Angeboten einging. Sogar eine andere Aufteilung des Reviers ist im Bereich des Möglichen. Bis zum endgültigen Zuschlag sind allerdings noch einige Vertragsdetails zu klären. Nach dem Kassenbericht von Rechnerin Uta Roth wurde der Vorstand entlastet.

Neben der Auszahlung des Jagdnutzens (7 Euro) wurde der Erwerb einer Wiesenwalze beschlossen. Sie ist nicht nur zur eigenständigen Beseitigung von Schwarzwildschäden geeignet, sondern steht allen Jagdgenossen zur Wiesenbearbeitung zur Verfügung. Dafür wurden 12 000 Euro veranschlagt.

Befriedete Bezirke

Die Strecke teilten Jagdaufseher Günter Hoffmann und die Jagdpächter Reino Manys und Franz-Willy Pesch mit. Insgesamt wurden 63 Stück Schwarzwild erlegt. Beim Abschuss von Rehwild lag die Strecke mit 89 Stück im Bereich der Sollzahlen. Darüber hinaus wurden 55 Waschbären und 17 Füchse registriert. Pesch berichtete, dass die mithilfe der Jagdgenossenschaft angeschafften Wildreflektoren sich weiterhin positiv auswirken. Das wenige verunfallte Wild fiel am Tag an.

In der Versammlung gab es Nachfragen zu Waschbären und verletzten Rehen in Wohngebieten, Dabei handelt es sich um Wild in sogenannten befriedeten Bezirken, in denen die Jagd nur mit besonderer Genehmigung zulässig ist. Auch gesetzlich geregelt ist, dass dort Wildschäden nicht ersetzt werden. Jagdpächter sind in diesen Bereichen nicht zuständig und laufen sogar Gefahr, ihren Jagdschein zu verlieren.

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