"Impfvorteil" für Wahlhelfer ab 65?

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Mit einem Resolutionsantrag hat Laubachs SPD in der Sitzung des Notausschusses am Dienstag überrascht: Danach sollte das "Ersatzparlament" Hessens Sozialminister bitten, Wahlhelfern ab 65 Jahren einen "Impfvorteil" zuzubilligen. Wie Fraktionschef Roeschen darlegte, seien viele Kommunalpolitiker auf dem Land bereits im Rentenalter, würden aber als Wahlhelfer gebraucht. Für die Märzwahl stehe zu befürchten, dass sich viele erfahrene Helfer dem Ehrenamt aus Angst um ihre Gesundheit verweigerten. Geordnete Wahl- und Auszählungsabläufe wären dann vielerorts nicht oder kaum zu erreichen. Daher die Bitte an Wiesbaden, Wahlhelfern ab 65 rechtzeitig vor dem 14. März eine Corona-Schutzimpfung zu ermöglichen. "Ein Vorrecht für Politiker, das wäre ein falsches Signal", meinte CDU-Sprecher Ruppel. So sahen es alle, außer der SPD.

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