Bürgermeisterwahl Laubach

Hofmann zieht zurück - Philippi sehr interessiert

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Am 6. Dezember wählt Laubach einen neuen Bürgermeister, tritt Amtsinhaber Peter Klug doch nicht mehr an. Ob an diesem Abend bereits feststeht, wie der neue Rathauschef heißt? Immer mehr spricht dafür.

So hat Dirk Michael Hofmann, Sprecher der Freien Bürgerliste Laubach und lange als Kandidat gehandelt, gestern seinen Verzicht aus persönlichen Gründen erklärt. "Die Entscheidung habe ich in den letzten Tagen gemeinsam mit meiner Familie getroffen. Mich persönlich schmerzt es, wenn man sich über Jahre auf eine Kandidatur vorbereitet, aber zum Schluss feststellen muss, dass es wichtige Gründe gibt, die dagegen sprechen", erklärte Hofmann. Der aber der Kommunalpolitik erhalten bleiben, sich weiter zum Wohle Laubachs einsetzen will.

Schon vor Wochen ihren Verzicht erklärt hatten Laubachs Freie Wähler. Und da auch SPD und Grüne bisher kaum Chancen gesehen haben, einen eigenen Kandidaten zu finden, steht bislang nur Börn Erik Ruppel (CDU) als Bewerber fest.

Was aber gegen einen Alleingang und - Stand heute, sieben Wochen vor Bewerbungsschluss - für einen Zweikampf spricht: Heinrich Philippi (61) - bislang kommunalpolitisch nicht engagiert, als ehemaliger Hauptmann der Ausschussgesellschaft aber ein bekanntes Gesicht in Laubach - bestätigte am Abend auf GAZ-Anfrage: "Ja, ich habe ein großes Interesse an einer Kandidatur". Zumal er von vielen Laubachern dazu ermuntert werde. Noch aber gebe es zwei, drei Punkte abzuklären. Vor allem wolle er sich des nötigen Rückhalts versichern, um ein fundiertes Programm vorlegen zu können, sagte der IT-Fachmann.

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