SPD Laubach:

FW in Angst vor Abstrafung

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Laubach (pm). Keinerlei Verständnis für die Kritik der FW an den »von Bürgermeister Klug und der Verwaltung veranlassten Baumfällungen« an der Adolf-Wieber-Straße zeigt Laubachs SPD. Anscheinend befürchteten die FW, wegen der vorschnellen Fällaktion durch die Wähler abgestraft zu werden. Anders sei ihre Pressemitteilung (GAZ vom 4. März) nicht zu erklären.

Denn wer leite »die Verwaltung«? Der Magistrat. Und dort stellten vier Freie Wähler und zwei CDUler die Mehrheit. Kaum vorstellbar sei, dass der Bürgermeister allein solche öffentlichkeitswirksamen Aktionen anordne, vielmehr würden sie zuvor im Magistrat besprochen und entschieden. Statt also öffentlich die anonyme »Verwaltung« anzuprangern, sollten sich die FW besser von ihren Leuten im Magistrat distanzieren.

Wie »glaubwürdig« deren Einsatz für Natur und Umwelt sei, habe sich in der jüngsten Stadtverordnetensitzung gezeigt: Statt die Planung für das Baugebiet in der Wieber-Straße bis zur Klärung der Umstände der Fällungen zurückzustellen, hätten sie mit der CDU den Beschluss durchgesetzt. Im Plenum hätten sie die Chance gehabt, sich zu distanzieren. »Sie haben sie vertan. Jetzt ist es zu spät.«

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