"In freudiger Überraschung"

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Laubach(pm). "In freudiger Überraschung" begrüßen die Laubacher Sozialdemokraten das Umschwenken der Regierungskoalition von CDU und Freien Wählern (FW). "Jetzt wollen sie doch den Waldkindergarten der Diakonie in Freienseen erhalten - endlich", unterstrich Vorsitzender Hartmut Roeschen in einer Pressemitteilung. Das sei gut so, denn wenn auf dem Gelände des Waldkindergartens nicht endlich etwas geschehe, dann sei dieser bald dem Verfall preisgegeben.

Die Argumente von SPD und Grünen seien "noch abgeprallt", aber dem Druck der Eltern hätten Christdemokraten und Freie Wähler nicht standhalten können, mutmaßt Roeschen. Allerdings habe er am 22. September als Vorsitzender des Haupt-, Bau- und Finanzausschusses bereits vorgerechnet, dass neun Kindergarten-Plätze in Freienseen fehlten. Die SPD hoffe, dass sich zwischenzeitlich keine Eltern unnötig verunsichern ließen.

Auch mit ihrer Idee, auf dem Gelände des jetzigen Gerätehauses in der Kernstadt nach dem Auszug der Feuerwehr einen neuen Kindergarten zu bauen, rennen die Laubacher Regierungsparteien bei den Sozialdemokraten offene Türen ein. Schließlich sei es eine alte Forderung der SPD Laubach, dort ein Vereins- und Kulturzentrum einzurichten, was sich gut mit dem Kindergarten in einem Gebäude kombinieren ließe.

Darüber hinaus, so Roeschen weiter, müsse den berechtigten Forderungen der Eltern in Gonterskirchen entgegengekommen werden: "So ein großes Dorf braucht einen eigenen Kindergarten vor Ort, sei es im Wald oder als Hauskindergarten."

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