FDP will negative Indikatoren korrigieren

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Laubach (pm). Die Bertelsmann-Stiftung biete Hilfestellung an, um die Kommunalverwaltung und -politik zu einem wirkungs- und beteiligungsorientierten Vorgehen sowie Bürger, die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft zu einem aktiven Engagement bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu befähigen. Für Laubach fallen dabei vier Indikatoren negativ aus dem Landesvergleich, die die FDP verfolgen und korrigieren wolle, teilte Florian Kempff mit:

Jugendarmut, weniger Existenzgründungen, weniger Allgemeinärzte in Wohnungsnähe und weniger Ausländer in Arbeit.

Als mögliche Gründe für Jugendarmut zählt Kempff auf: arme Eltern, wenig Unterstützung in der Schulzeit, keine hinreichenden Schulabschlüsse. Mögliche Gründe, warum zu wenig gegründet wird: Fehlender Unternehmergeist, fehlende außerschulische gründungsbezogene Ausbildungen, bürokratische Hürden, geänderte finanzielle Rahmenbedingungen. Ob die größeren Entfernungen zu Allgemeinärzten auch in der größeren Ausdehnung der Stadt Laubach begründet liegen oder an individuellen anderen Gründen, müsse fachgerecht beurteilt werden. Gleiches gelte für die Gründe für die geringe Anzahl von Ausländern in Arbeit. Hier sollten zudem Fachgespräche mit dem Jobcenter angeregt und der Ausländerbeirat befragt werden.

Diese Indikatoren »müssen interpretiert werden, dazu brauchen wir weitere Informationen und parteiübergreifende Diskussionen, wofür wir hiermit werben wollen«, so Kempff.

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