"Entlastung für Geschäfts- und Aufsichtsführung"

  • Thomas Brückner
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Laubach(pm/tb). Bürgermeister Peter Klug erhielt soeben einen erfreulichen Bescheid aus Wiesbaden: Mit dem Schreiben bestätigt das Ministerium für Soziales und Integration die 2014 gewährte Landeszuwendung von 1,573 Millionen Euro für den Bau der Dorfschmiede Freienseen. Der Betrag teilt sich je zur Hälfte in ein Darlehen und eine Zuwendung. "In diesem Bescheid, der auf Grundlage der Prüfung des Verwendungsnachweises durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien erstellt worden ist, bestätigt das Ministerium die sachgerechte Verwendung der öffentlichen Mittel durch die Geschäftsführung der Dorfschmiede gGmbH. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Konsolidierung dieses Vorzeigeprojekts, womit Geschäftsführung und Gesellschafter von dem immer wieder vorgetragenen Vorwurf einer nicht sachgerechten Geschäfts- und Aufsichtsführung entlastet werden", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Mit Vorlage des Verwendungsnachweises könne die Geschäftsführung nun auch die Förderung des sozialen Wohnungsbaus beantragen (244 000 Euro, wobei das Gros an die Stadtwaldstiftung weitergeleitet wird, die 2017 mit einem zinslosen Darlehen von 175 000 Euro einen Beitrag zur Abwendung der Insolvenz geleistet hatte, die Red.). Bestandteil des Projekts Dorfschmiede sind bekanntlich drei Sozialwohnungen, die seit 2018 vermietet sind.

Laut Klug hatten Sozial- und Finanzministerium gemeinsam mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bereits im Februar eine Förderzusage signalisiert, abhängig vom positiven Prüfungsergebnis des Verwendungsnachweises. Dieser liege nun vor.

"Damit zeigt sich erneut, dass die Umsetzung der Vision ›Dorfschmiede Freienseen‹ ein überaus erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt bürgerschaftlichen und nachbarschaftlichen Engagements darstellt", fährt der Rathauschef fort. Immer wieder überzeugten sich auch prominente Besucher von dem Konzept. Zuletzt Landwirtschaftsministerin Priska Hinz, die sich sehr beeindruckt von dem bundesweit anerkannten Projekt und der unermüdlichen Arbeit von Initiator Dr. Ulf Häbel gezeigt habe.

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