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Einstimmig für Erhalt des ÄBD am Standort Lich

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Von: Karl-Josef Graf

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Laubach (kjg). Einstimmig hat die Stadtverordnetenversammlung eine Resolution verabschiedet mit der die Kassenärztliche Vereinigung (KV) nachdrücklich aufgefordert wird, die angedachte Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) in Lich nicht umzusetzen. Außerdem wird der Kreisausschuss gebeten, Gespräche mit der KV zu führen, um die Schließung zu verhindern.

Damit schließt sich Laubach mit den Städten Grünberg, Hungen und Lich sowie der Gemeinde Reiskirchen zusammen.

Nachdem bereits vor einigen Jahren der ÄBD in Grünberg eingestellt wurde, ist Lich neben Gießen aktuell die einzige Anlaufstelle für Patienten des Landkreises Gießen (die GAZ berichtete). Mit einer Schließung des Standortes Lich wäre Gießen für die Bürger des Ostkreises die einzige Anlaufstelle bei akuten Erkrankungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten im Gesundheitswesen. Die Laubacher Parlamentarier sehen bei einer Schließung am Standort Lich die Gefahr, dass sich Bürger dann an den Rettungsdienst wenden oder in die Notaufnahme der Klinik fahren - so Kapazitäten beanspruchen, die dann für dringende Notfälle nicht zur Verfügung stehen.

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