Eberhard Roeschen feiert 90. Geburtstag

Der gebürtige Laubacher Eberhard Roeschen blickte am 10. April auf ereignisreiche 90 Lebensjahre zurück. Der Jubilar wurde 1928 geboren, verbrachte seine Jugend in Butzbach und wurde 1944/45 zum Kriegsdienst eingezogen. Im Jahr 1946 machte er sein Abitur in Friedberg und trat noch im gleichen Jahr in den Schuldienst ein. Unterricht gab er in Stockhausen, Gonterskirchen und Laubach, bevor er das Pädagogikstudium in Fulda abschloss. Lehrer und Schulleiter war er von 1951 bis 1966 in Muschenheim, Rektor als Ausbildungsleiter in Alsfeld von 1966 bis 1979 für insgesamt 333 Junglehrer des Vogelsbergkreises. Ebenfalls wurde er ins wissenschaftliche Prüfungsamt der Universität Gießen berufen.

Der gebürtige Laubacher Eberhard Roeschen blickte am 10. April auf ereignisreiche 90 Lebensjahre zurück. Der Jubilar wurde 1928 geboren, verbrachte seine Jugend in Butzbach und wurde 1944/45 zum Kriegsdienst eingezogen. Im Jahr 1946 machte er sein Abitur in Friedberg und trat noch im gleichen Jahr in den Schuldienst ein. Unterricht gab er in Stockhausen, Gonterskirchen und Laubach, bevor er das Pädagogikstudium in Fulda abschloss. Lehrer und Schulleiter war er von 1951 bis 1966 in Muschenheim, Rektor als Ausbildungsleiter in Alsfeld von 1966 bis 1979 für insgesamt 333 Junglehrer des Vogelsbergkreises. Ebenfalls wurde er ins wissenschaftliche Prüfungsamt der Universität Gießen berufen.

Leidenschaft für Heimatkunde

Mit seiner Frau Margarethe Roeschen lebte er über 25 Jahre in Muschenheim und Alsfeld, bevor beide 1979 zurück nach Laubach zogen. Dort war der Jubilar bis zur Pensionierung 1988 Leiter der Theodor-Heuss-Grundschule.

Die Heimatkunde war und ist seine große Leidenschaft, besonders im Ruhestand. Zahlreiche Artikel veröffentlichte er in Zeitungen und Büchern und leistete seinen Beitrag zu mancher Ausstellung. Von 1992 bis 1997 war er Vorsitzender des Heimatkundlichen Arbeitskreises Laubach, inzwischen ist er Ehrenvorsitzender.

Roeschen gilt als ausgewiesener Kenner der Geschichte Oberhessens und vor allem Laubachs. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter war er bis April 2014 für das Stadtarchiv in Laubach zuständig und erhielt im selben Jahr die Ehrenplakette der Stadt. Seine Liebe für die Heimatforschung schlug sich auch in der Mitgliedschaft im Denkmalbeirat des Landkreises Gießen bis 2016 nieder. Für seine Verdienste erhielt der Jubilar bereits im Jahr 2008 den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Kommunalpolitisch hat er sich seit 2001 für die FDP Laubach eingesetzt, gehörte der Stadtverordnetenversammlung an und war bis 2013 der älteste Kommunalpolitiker im Kreis Gießen. (Foto: dis)

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