Wohnungsbauförderung

Dorfschmiede muss auf interne Prüfung warten

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Alle Darlehensverpflichtungen der Dorfschmiede werden erfüllt, und auch die Baurücklage von 6000 Euro wird bedient. Fazit: Was die Einnahmen angeht, sagt Bürgermeister Klug beim Besuch von Staatsministerin Priska Hinz, funktioniert es. Ausnahme: Die Landesförderung für die drei Sozialwohnungen steht ist bis heute aus.

Dass es zumindest vorangeht, bestätigte auf GAZ-Nachfrage Claudia Hefner, Referentin in der Stabsstelle "Ländliche Räume" der Staatskanzlei. Danach hat der Landesbetrieb Baumanagement Ende Juli den geforderten Verwendungsnachweis erstellt. "Er befindet sich jetzt in der internen Prüfung durch das RP." Steht also zu hoffen, dass die 244 000 Euro zeitnah eingehen. Neben Ideen zur Entwicklung des ländlichen Raums nahm Hinz die Bitte mit nach Wiesbaden, sich um eine Beschleunigung zu bemühen.

Das Gros der Summe würde umgehend an die Stadtwaldstiftung weitergeleitet, hatte diese doch 2017 - neben Sparkasse, Diakonie, Kirche, Handwerkern und privaten Spendern - ihren Beitrag zur Abwendung der Insolvenz geleistet und ein zinsloses Darlehen von 175 000 Euro gewährt.

Zur Erinnerung: Das Land hatte 2014 einen Zuschuss sowie ein Darlehen von jeweils 697 000 Euro für das "Leuchtturmprojekt" gewährt. Das geriet 2017 erneut in eine Schieflage. Umbau und Sanierung des Fachwerkhauses hatten sich, nicht zuletzt wegen Auflagen des Denkmalschutzes, auf 2,9 Millionen Euro verteuert. Als ihren Beitrag zur Rettung übernahm die Stadt Risiko und Finanzierungskosten des Restdarlehens über einen Zeitraum von gut 60 Jahren, da man den Abtrag der Dorfschmiede um 24 000 auf 10 000 Euro reduzierte. Der wurde stets überwiesen, aktuell stehen so noch 594 000 Euro aus.

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