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Lotte Minck schickt ihre Protagonistin Loretta mit viel Humor in den Einsatz.

"Darf’s ein bisschen Mord sein?"

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Laubach (dis). Von Geburt ist sie halb Ruhrpott-Göre, halb Nordseekrabbe: Lotte Minck, mit bürgerlichem Namen Brenda Stumpf. Im Ruhrgebiet war sie über 50 Jahre in diversen Jobs von der Gastronomie über die Veranstaltungs- bis hin zur Medienbranche tätig; heute lebt sie an der Nordseeküste. Sie schreibt nicht nur unter ihrem echten Namen, sondern ist auch bekannt als Frau Keller von "Auerbach & Keller" sowie Stella Conrad. Vor einigen Jahren war Lotte Minck eine Hälfte des Duos "Minck & Minck". Am Samstagabend präsentierte sie nun solo im Rahmen des Gießener Krimifestivals als Lotte Minck eine neue Ruhrpott-Krimireihe um ihre Heldin Loretta Luchs.

Im voll besetzten "Mack-Drive" nahmen zahlreiche erwartungsfroh gestimmte Krimifans an der spannungsgeladenen Lesung aus dem brandneuen Werk "Darf’s ein bisschen Mord sein?" teil. Begrüßt wurden die Gäste von Markus Stiehl vom Kultur- und Tourismusbüro Laubach, das neben "Mack-Drive" und ulish-PR als Veranstalter fungierte.

In dieser "Krimödie" bahnt sich ein neuer Fall für Hobbydetektivin Loretta Luchs an, die sich in einem Tante-Emma-Lädchen mit der Ladeninhaberin Gitti bekannt macht. Der Laden wirbt mit dem Slogan "Leute kauft bei Schäffer ein, denn Schäffer hält die Preise klein". Als Gitti stürzt, übernimmt Loretta als Stammkundin vorübergehend die Geschäftsführung - schließlich hat Loretta ein Herz für Menschen in Not.

Doch bald schon erfährt sie, dass Gittis Sturz gar kein Unfall war. Als wenig später auch noch ein Toter vor dem Laden liegt, weiß sie, dass hier etwas gewaltig stinkt - und das ist nicht nur der Tilsiter aus der Ladentheke. Gibt es da vielleicht eine Schutzgelderpressung im Tante-Emma-Laden? Schließlich ist Loretta schon gleich aufgefallen, dass zwei Männer den Laden genau unter die Lupe genommen haben.

Die Autorin versteht es auch in ihrem elften Fall mit viel Humor und Slapstick-Augenblicken, ihre Protagonistin Loretta Luchs auf den Fall anzusetzten. Das wurde auch bei der Laubacher Krimilesung deutlich, denn neben viel Spannung hatte das Publikum auch viel zu lachen. Wer nicht lange auf die Auflösung des Falles warten wollte, konnte das Werk gleich am Verkaufsstand der Laubacher Bücherstube erwerben.

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