Im Dezember wird in Laubach ein neuer Bürgermeister gewählt.		FOTO: DPA
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Im Dezember wird in Laubach ein neuer Bürgermeister gewählt. FOTO: DPA

Fristende

Bürgermeisterwahl in Laubach: Es kommt zum Dreikampf

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
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Im Dezember entscheiden die Laubacher, wer die Nachfolge von Bürgermeister Peter Klug antreten wird. Am Montag ist die Bewerbungsfrist abgelaufen.

Im Dezember sind rund 7900 Laubacher aufgerufen, über die Nachfolge von Bürgermeister Peter Klug zu befinden. Nach zwei Amtsperioden sucht der 40-Jährige bekanntlich eine neue Herausforderung. Mag sein, dass sich im Dezember Geschichte wiederholt: Dann würde kurz vor Heiligabend der Stadt ein neuer Bürgermeister »beschert«. So wie 2008, als bei der Stichwahl am Vierten Advent Peter Klug (unabhängig) 57 Prozent einfuhr. Und also gegen Amtsinhaber Claus Spandau (CDU) obsiegte, der in Runde eins mit 43,8 Prozent noch drei Punkte vorn gelegen hatte.

Ob es auch diesmal so spannend wird? Reine Spekulation. Fest aber steht: Mit der »Last-minute-Kandidatur« des Grünbergers Florian Kempff (unabhängig), der erst Mitte letzter Woche seinen Hut in den Ring warf, besteht zumindest die Möglichkeit einer Stichwahl am Vierten Advent.

Wie schon länger bekannt, treten am 6. Dezember neben Kempff die Laubacher Björn-Erik Ruppel (CDU) und Matthias Meyer (unabhängig) an. Letzterer wird »offiziell«, das heißt mit dem Votum einer Mitgliederversammlung, von Grünen und SPD unterstützt. Das hatte bei FDP-Mitglied Kempff nicht mehr geklappt, doch stehen Laubachs Liberale hinter ihm.

Dass es beim »Dreikampf« bleibt, steht seit gestern, 18 Uhr, fest: Da endete die Bewerbungsfrist, schaute der Besondere Wahlleiter Andreas Stuff im Rathausbriefkasten nach, ob ein weiterer Bewerber die Unterlagen eingeworfen hätte. Der Kasten aber war leer. Gerüchte vom »Vierten Mann« hatten sich nicht bewahrheitet. - Die Kandidaten in Kürze und alphabetischer Reihenfolge: An erster Stelle steht danach Florian Kempff (52). Der Dipl.-Jurist ist Geschäftsführer einer Firma, die u.a. WLAN-Hotspots für Busse fertigt. »Kreativer Kopf für neue Wege« lautet sein Slogan. Zweiter im Bunde ist Matthias Meyer (50) aus Laubach. Der Dipl.-Ökonom war bis 2017 Bankmanager, machte sich dann als Coach und Yoga-Lehrer selbstständig. Sein Motto: »Miteinander. Gut für Laubach«. Schließlich Björn Erik Ruppel (37). Als Kandidat der CDU Laubach musste er als einziger keine 62 Unterstützerunterschriften sammeln. Ruppel leitet die Laubacher Sparkassefiliale. Sein Slogan: »Gemeinsam stark - für ganz Laubach«. FOTOS: PM

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