Bürgermeisterwahl Laubach: Heinrich Philippi verzichtet

Laubach(tb). So manche hatten ihn dazu ermuntert, doch am Ende entschied er sich dagegen: Heinrich Philippi wird nicht fürs Amt des Laubacher Bürgermeisters kandidieren.

Der Ausschusshauptmann 2015 hatte mehr als einmal sein Interesse bekundet Und gegenüber dieser Zeitung Anfang eines doch klargestellt: "Wenn, dann trete ich als Unabhängiger an". Wenige Wochen später trat der 61-Jährige dann eine Stelle als Vertriebsleiter Deutschland, Schweiz und Österreich einer im Cloud Business tätigen Firma an. Was den Ausschlag gab, wie der IT-Fachmann im GAZ-Gespräch erklärte. "Ich habe großen Spaß an der Arbeit, an der Dynamik des Betätigungsfeldes." Und weiter: "Die Entscheidung war brutal schwierig, da doch mein Herz stark an Laubach hängt." Für das werde er auch künftig ehrenamtlich aktiv sein, in welcher Form, wird sich noch zeigen.

Nach dem Verzicht der Freisen Wähler und von Dirk Michael Hofmann (FBLL), nach Hinweisen aus der SPD, wonach man mangels einheimischem Bewerber wohl niemanden ins Rennen schicke, steht weiter nur Björn Erik Ruppel (CDU) als Kandidat fest. Vielleicht aber verhindern ja die Grünen einen Alleingang, stehen sie doch in Gesprächen mit potenziellen Kandidaten.

Falls doch bis zum Fristende am 28. September kein zweiter Interessent auftauchen sollte: Laubachs Freie Wähler haben angekündigt, sich jeglicher Empfehlung zu enthalten, also auch für den Mann ihres Bündnispartners CDU. Keine Wahlhilfe auch aus der SPD - zumindest laut Fraktions- und Parteichef Roeschen. Einer seiner Vorgänger sieht es anders. Aus der Zeit der Kooperation mit der CDU, so Werner Siegfried, habe er Ruppel als "cleveren und anständigen Abgeordneten" kennengelernt. "Wir haben sehr gut damals miteinander gearbeitet und ich traue ihm zu, dass er ein guter Bürgermeister wird."

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