»Vorbild und Ansporn«

Besondere Ehrung für Ulrich Kammer

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Laubach (pm). Das »Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern e.V. (BIP)« hat Oberstudienrat i. R. Dr. Ulrich Kammer die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Kammer, der in Kürze seinen 95. Geburtstag begehen wird, erlebte als Kind und Jugendlicher die Hetze der NS-Diktatur gegen die jüdische Bevölkerung. Nach Abitur und Studium arbeitete er viele Jahre als Gymnasiallehrer am Laubach-Kolleg und engagierte sich politisch in der FDP.

Er engagierte sich bei der »Aktion Sühnezeichen Friedensdienste« und setzte sich stets für das Judentum in Deutschland ein.

Kammer gehört dem »Freundeskreis der jüdischen Gemeinde Gießen« an, der früher Synagogenbauverein hieß. Der Vorstand von BIP ehrt ihn, weil er sich auch noch im hohen Alter über aktuelle Entwicklungen sowohl in Deutschland als auch in Israel/Palästina bestens informiert zeigt. Dies wird in zahlreichen Leserbriefen sowie in Schreiben an Journalisten, Politiker und kirchliche Vertreter deutlich, in denen er an die universale Geltung der Menschenrechte erinnert, die auch für das palästinensische Volk Geltung haben müssen. Die Ehrenurkunde schließt mit den Worten: »So ist Dr. Ulrich Kammer zum Vorbild und Ansporn für viele Jüngere geworden.«

Vorsitzender von BIP ist Prof. Dr. Rolf Verleger, der früher dem Zentralrat der Juden in Deutschland angehörte und Bücher zur Geschichte des Judentums wie auch zum Israel/Palästina-Konflikt schrieb.

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