Bekenntnis zum Städteservice

  • Thomas Brückner
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Laubach (tb). Per Bürgermeistervorlage hat Laubachs Notausschuss soeben die Fortführung des 2017 gegründeten Verwaltungsverbands mit Lich beschlossen. Mit breiter Mehrheit, doch bei vier Enthaltungen von CDU, BfL und FBLL. Die aber dürfen nicht als materieller Einwand interpretiert werden, ging es hier doch allein um den Zeitpunkt: Ein Beschluss sollte erst das neu gewählte Stadtparlament fassen.

Mit seiner Vorlage mochte Bürgermeister Klug zweierlei bewirken. Zum ersten ging es ihm um ein Signal ans Land, wonach Laubach zum Städteservice stehe, ja weiter vorangehen wolle, um auch weitere Fördermittel in sechsstelliger Höhe zu erhalten. Er erinnerte sodann an die Sitzung des Plenums Ende 2018: Im Ergebnis der Beratungen über einen gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirk habe sich das Haus um ein Jahr vertagt. Zunächst sollte der IKZ-Prozess evaluiert werden. Die Berichte hat Klug erst vor einigen Wochen vorgelegt, wofür er um Nachsicht bat. Doch zugleich auf bislang kaum erhörte Bitte um Rückmeldungen verwies. Tenor: »Gibt es Fragen oder Probleme bei der angedachten Fortführung der IKZ?«

Die CDU sei dafür, stellte CDU-Fraktionschef Björn Erik Ruppel klar. Doch sollte man erwünschtes Signal eben dem neuen Stadtparlament, zumal mit vielen Neulingen besetzt, überlassen. Lob galt den Evaluationsberichten, zumal sie Mängel nicht verschwiegen.

Ein klares Bekenntnis zum Städteservice und zum Signal jetzt kam von Hartmut Roeschen (SPD). Der zugleich das Fehlen der SPD-Vertreter bei der Verbandsversammlung wegen eines Missverständnisses zu entschuldigen bat.

Ein Punkt, den Klug aufgriff: Mit dem Antrag gehe es ihm zum zweiten und noch mehr darum, den Partnern in Lich ein Signal zu senden. Zumal ein Bekenntnis zum Städteservice auch für dessen Mitarbeiter wichtig sei.

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