Die Angst vor dem Tod nehmen

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Laubach (pm). Alles was lebt muss auch irgendwann sterben. Wer einem anderen Menschen am Lebensende ein Begleiter sein möchte, kämpft häufig mit seinen eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Fast jeder hat schon einmal einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Man lernt die wichtigsten Handgriffe, um im Notfall Leben zu retten. Was aber ist, wenn jemand so krank ist, dass es keine Rettung mehr gibt? In einem Letzte-Hilfe-Kurs lernen Teilnehmer, Leiden zu lindern und Sterbenden beizustehen. Sie lernen auch, was Angehörige am Sterbebett tun und lassen sollten. Einen solchen Kurs veranstaltet das Oberhessische Diakoniezentrum am Dienstag, 12. November, von 15 bis 19 Uhr im Alten Bahnhof (Bahnhofstraße 33).

Mit dem Basiswissen aus einem Letzte-Hilfe-Kurs sollen mehr Menschen den Mut haben, ihre Angehörigen zu Hause zu betreuen. Die Inhalte eines solchen Kurses sind in vier Themenblöcke à 45 Minuten aufgeteilt, werden aber immer am Stück vermittelt: Sterben ist ein Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, Leiden lindern, Abschied nehmen vom Leben

Wie beim Erste-Hilfe-Kurs werden hier nur die Grundlagen vermittelt; die Auseinandersetzung ist trotzdem intensiv. Es geht um Fragen nach Merkmalen und Phasen des Sterbeprozesses genauso wie um Fragen der medizinisch-ethischen Entscheidung, um palliativmedizinische Hintergründe oder Möglichkeiten, Trauer zu gestalten. Dabei geht der Weg immer von der grundlegenden Information zu praktischen Tipps.

Die Teilnahme am Letzte-Hilfe-Kurs ist kostenfrei. Anmeldungen werden bis 8. November erbeten beim ambulanten Hospizdienst für die Region Laubach, Hungen und Lich (Tel. 0 64 05/82 76 94 oder per E-Mail an Hospizdienst@oberhess-diakonie.de).

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