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Die deutschen Meister im Axtwerfen.

Äxte fliegen trotz Corona

  • VonConstantin Hoppe
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Laubach (con). Im September war es wieder soweit: Münster verwandelte sich anlässlich der deutschen Meisterschaft für ein Wochenende zum Zentrum des Doppelaxtwerfens in Europa. Der Coronapandemie zum Trotz reisten dazu 68 Sportler aus der Schweiz, Frankreich, Tschechien, Schweden, Irland und auch Großbritannien nach Laubach, um sich auf dem Gelände der heimischen »Asgard Throwers« im sportlichen Wettkampf zu messen.

»Wir hatten wirklich Glück mit dem Turnier - wir haben erst wenige Tage vor dem Start vom Ordnungsamt das Okay bekommen«, erklärte Pierre Kaminski, Vorsitzender des gastgebenden Vereins. Dass es dann losgehen konnte, freute selbstverständlich alle, denn die Axtwurf-Fans sind fast wie eine große, über die ganze Welt verteilte Familie, die durch ihre Sportart zusammengebracht wird.

Über das ganze Wochenende hinweg flogen auf dem Vereinsgelände die Äxte durch die Luft und landeten in den Holzscheiben. Neben den obligatorischen Coronaregeln gab es aber auch einige andere Neuerungen bei der deutschen Meisterschaft: Bislang wurde diese meist offen ausgetragen - will heißen, auch Sportler aus anderen Ländern konnten deutscher Meister werden. In diesem Jahr gab es stattdessen eine getrennte Wertung nach nationalen und internationalen Teilnehmern.

Als beste nationale Mannschaft konnten die »Doppelaxtfreunde« Rippolingen (Baden-Württemberg) die Teamwertung für sich gewinnen, gefolgt von den »Ahlmühltalern Axtwerfern« (Bayern) und den »Asgard Throwers I« auf Platz 3. Den Titel der deutschen Meisterin im Axtwerfern konnte sich in diesem Jahr Katharina Pumm von den »Asgard Throwers« sichern, deutscher Meister wurde Markus Koller von den »Doppelaxtfreunden« Rippolingen.

Als bester internationaler Werfer konnte sich Daniel Hedberg aus Schweden ganz oben auf dem Siegertreppchen platzieren und bei den Frauen gelang dies Ceola McGowan aus Irland, die auch gleich das beste Turnierergebnis aller Frauen erreichte.

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