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Spielt ein ungewöhnliches Programm: Vassily Dück.

AC/DC auf dem Akkordeon

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Laubach (dis). Mit Vassily Dück musizierte in der Reihe der Konzerte im Eventgarten Laubach am Samstag eine Koryphäe am Akkordeon. Schon in seiner Kindergartenzeit hat der Musiker auf einem kleinen Instrument dieser Art gespielt.

Dück, der am Staatlichen Konservatorium in Novosibirsk (Russland) studierte, »da wo der Bär seine Fußabdrücke hinterlässt«, wie Hausherr Burkhard Fritz in seinen Begrüßungsworten schmunzelnd anmerkte, und neben seiner Solisten-Ausbildung auch sein Diplom als Musikpädagoge ablegte, ist mehrfacher Wettbewerbs-Preisträger.

Bei seinem Auftritt im Eventgarten spielte Dück seine Stücke nicht nur auf dem Bajan-Akkordeon, sondern auch auf der kleinen verwandten Accordina, ähnlich einer Mundharmonika und Flöte. Er brachte zu Beginn einen russischen Matrosentanz nach der »Äpfelchen-Melodie«.

Es waren Lieder wie die »Kosaken-Patrouille«, »Triumphal-Tango« und »Libertango« von Astor Piazzolla, »Spain« von Chick Corea oder »Highway to Hell« von AC/DC zu hören. Aus dem Bereich der Klassik spielte Dück das Präludium C-Moll, das »Ave Maria« von Johann Sebastian Bach und »Der Winter« aus den »Vier Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi auf dem Akkordeon. Den wohlwollenden Applaus quittierte Dück mit zwei Zugaben. Am nächsten Samstag wird im Eventgarten der Blues-Chor Laubach auftreten. FOTO: DIS

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