Wirtschaftsförderung via Netz

  • vonConstantin Hoppe
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Langgöns(con). "Hier sind wir zu Hause! Hier ist unser Lebensmittelpunkt": So lautet das Motto des Langgönser Onlineportals, das jetzt unter www.langgoens-online.de offiziell an den Start ging. Die Gemeinde unterstützt das Projekt mit einer Starthilfe.

Das neue Portal soll Informationen rund um Langgönser Unternehmen und Institutionen aus Handel, Handwerk, Dienstleistung, Versicherungen, Gesundheit, Sozialem, Kirche und vielem mehr bündeln. Das ermögliche den Nutzern, sich über Angebote vor Ort zu informieren, Bestellungen online zu tätigen oder Gutscheine zu erwerben. Nicht zu verwechseln ist das Portal dabei mit der Homepage der Gemeinde - auch wenn die Ähnlichkeiten im Aufbau und Aussehen der beiden Websites ganz bewusst gewählt wurden und schon auf der Startseite des neuen Portals sich ein Link zur Internetpräsenz der Kommune findet.

Kostenlos für die Feuerwehren

Geschaffen wurde das Infoportal von der Firma Invikom aus Lang-Göns: 2003 gründeten Jenz Kuschel und Guido Heller ihre Firma. Beide haben über 20 Jahre Erfahrung im Erstellen von Internetseiten und Online-Shops. Zum neuen Angebot erklärt Kuschel, "wir haben Firmen in allen Ortsteilen angesprochen, um sie zu überzeugen, dass in Zeiten zunehmender Onlinepräsenz von Internetriesen wie Amazon und Co. das regionale Angebot gestärkt werden sollte". Bei ihren Streifzügen durch die Ortsteile hätten sie Firmen entdeckt, die sie nicht kannten - "und das, obwohl wir schon 30 Jahre hier leben".

Das Portal soll der Gemeinde die Last nehmen, selbst Wirtschaftsförderung zu betreiben. Gerade, weil es seit einiger Zeit keinen Gewerbeverein mehr gibt. Deshalb hat die Gemeinde Invikom auch eine finanzielle Starthilfe in Höhe von rund 3000 Euro zukommen lassen, denn das Unternehmen ist mit eigenem Risiko und Kosten an das Projekt gegangen, wie Bürgermeister Marius Reusch erklärte. "Das ist eine vorbildliche private Initiative von einem Unternehmen, das schon lange in Langgöns ansässig ist."

Die Aufnahme ins Portal kostet die Teilnehmer mit Ausnahme der Feuerwehren einen bestimmten Betrag. Jetzt hoffen die Gründer, dass das neue Portal rege genutzt wird.

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