CDU will wohnortnahe Arbeitsplätze

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Langgöns(pm). Eine stärkere Verankerung von Klimaschutz und ökologischen Aspekten in die Infrastruktur und Ökonomie der Gemeinde steht im Mittelpunkt des CDU- Programms zur Kommunalwahl in Langgöns. "Wir wollen wieder mehr Leben im Dorf, mehr wohnortnahe Arbeitsplätze für die Menschen in unserer Heimat und dem Wegzug aus den Ortskernen entgegenwirken", sagte Spitzenkandidat Martin Hanika. Diese Innenentwicklung solle ein besonderer Schwerpunkt sein, im Hinblick auf zeitgerechtere "Wohnverhältnisse ebenso wie auf gemeinschaftliche Aktivitäten".

Auf den ersten sieben Plätzen der Liste zur Kommunalwahl 2021 sind alle sechs Ortsteile vertreten, vier Frauen wurden auf die vorderen zehn Listenplätze gewählt, eine ganze Reihe neuer Kandidatinnen will sich kommunalpolitisch engagieren. Hanika freut sich besonders, dass das Spektrum vom Auszubildenden bis zum Rentner reicht, somit alle Altersgruppen vertreten sind.

Hanika auf Listenplatz eins

Bürgermeister Marius Reusch sprach von einem starken Team und einem überzeugenden, kompetenten Angebot an die Wähler: "Wir bieten dabei eine gute Mischung aus erfahrenen und verdienten Kräften, wie Martin Hanika, Frank Menges, Jürgen Knorz und Hans-Ottmar Müller sowie den noch jüngeren und doch schon etablierten Kandidaten Christopher Lipp, Denise Boller, Jürgen Weninger und Tim Schröder. Wir haben zudem mehr Frauen als jemals zuvor auf unserer Liste mit Petra Führer, Jean Agarwal-Diehl, Ute Dassler oder auch Nikol Sahin." Er werde dieses CDU-Team im Wahlkampf kräftig unterstützen. Aus Gründen der Ehrlichkeit werde er aber nicht auf der Gemeindevertreterliste kandidieren, da er als Bürgermeister im Amt natürlich für dieses Gremium nicht wählbar sei.

Für das künftige Vorgehen wurden von der Mitgliederversammlung im Lang-Gönser Bürgerhaus weitere Themenbereiche wie Familienfreundliche Gemeinde, Sport, Freizeit und Kultur, nachhaltige Finanzen sowie Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt benannt. Überspannt würden diese Bereiche vom Bemühen, im jeweiligen Ausgleich eine faire und gerechte Berücksichtigung zu finden. "Die Orte unserer Region haben sich eigentlich immer in diesem Spannungsfeld bewegt, die Zeiten aber haben sich geändert. Daher müssen wir eine Neue Balance finden, mit dem steten Anspruch auf Stärkung der Gemeinschaft und Zusammenhalten der Gesellschaft, gerade jetzt", sagte Hanika.

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