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Ein guter Whisky wird serviert. FOTO: CON

Whiskyzeit im Büchercafé

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Langgöns(con). Eine Reise in Prozenten durch Schottland: Kaum etwas anderes wird so sehr mit Schottland in Verbindung gebracht wie Highlands, Loch Ness und Whisky - und gerade um den Letzteren sollte es im Büchercafé Eselsohr in Dornholzhausen gehen. Das Büchercafé lud zur Whiskyverkostung mit Manuel und Sebastian Spieß ein: Die beiden Dornholzhäuser sind privat begeisterte Whiskygenießer.

"Mich fasziniert am Whisky, dass der ein Reinheitsgebot hat wie Bier - aber durch die unterschiedlichen Herstellungsprozesse erreicht man ganz viele unterschiedliche Geschmäcker", berichtet Manuel Spieß.

Whisky besteht im Wesentlichen aus Wasser, Getreide und Hefe. Grundsätzlich werden Whiskys nach der Getreideart, aus der dieser hergestellt wurde, benannt. Die Qualität und Beschaffenheit des Wassers, die Verarbeitung des Getreides, die etlichen Variationen des Brennvorgangs und die Fassarten sowie die darin verbrachte Reifezeit - all das bestimmt den Geschmack. Damit ein Whisky sich überhaupt Whisky nennen darf, muss er mindestens drei Jahre in einem Fass gereift sein sowie einen Alkoholgehalt von mindestens 40 Prozent enthalten.

"Unaged" (übersetzt: Unausgereift) nennt man einen Whisky direkt nach dem Entstehungsprozess, der noch nicht gelagert wurde und deshalb seine später so prägnante Farbe noch nicht besitzt. Vor allem die unterschiedlichen Fasstypen sind maßgeblich an der Geschmacksbildung beteiligt. Denn: In der Regel werden bereits benutzte Fässer genutzt, beispielsweise Portwein- oder Sherry-Fässer. Nicht zuletzt erhält der Whisky durch die Fassreifung auch seine Farbe.

Daneben ist aber auch das richtige Trinken wichtig für den Whisky-Genuss: Vom Riechen bis hin der Form des Glases gibt es einiges, was die Erfahrung beeinflussen kann. Und nicht zuletzt schmeckt auch jeder die Aromen anders. Mal nussig, mal mit dem Geschmack von Obst oder Getreide - all das wurde von den Besuchern festgehalten.

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