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Für 100 000 Euro wird das Gelände bis Ende September neu gestaltet.

Warten auf das Piratenschiff

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Langgöns (srs). Zwei Jahrzehnte an Diskussionen finden ein Ende: Am gestrigen Mittwoch haben endlich die Arbeiten zur Erneuerung des Spielplatzes am Altvaterplatz in Lang-Göns begonnen. Die größte Attraktion wird ein Piratenschiff sein.

"Wir hoffen, einen der attraktivsten Spielplätze in Langgöns zu schaffen", sagte Bürgermeister Marius Reusch. Für 100 000 Euro wird das Gelände bis Ende September neu gestaltet. Im mittleren Bereich entsteht auf zehn Metern ein Schiff aus Holz mit einer Rutsche, einem Ausguck und vielen Möglichkeiten zum Klettern und Spielen. Der Bolzplatz bleibt bestehen. Für kleine Kinder gibt es ein großes Sandspielareal. Hügel werden angelegt, um Bereiche des Spielplatzes voneinander zu trennen.

Fraglich ist noch, wann der Spielplatz eröffnet werden kann. Eigentlich müsste der neu angelegte Rasen bis zu acht Wochen geschont werden, sagte Simon Zelmayer von der ausführenden Baufirma. Daher sei vielleicht erst eine Einweihung im Frühjahr kommenden Jahres sinnvoll. Möglich ist allerdings auch eine Verlegung von Rollrasen. Reusch erklärte, man peile eine Eröffnung noch in diesem Herbst an.

Jahrelang hatte es Diskussionen um den Umfang der Sanierung gegeben, bis schließlich im Frühjahr 2018 eine Deckelung der Kosten in Höhe der 100 000 Euro beschlossen wurde. Die Gemeindevertretung hat im Mai vergangenen Jahres die Neugestaltung entschieden. Für Spielgeräte zahlt die Gemeinde dabei 55 000 Euro, für Garten- und Landschaftsbau 45 000 Euro. Darüber hinaus wird auch der Durchgangsweg des 1500 Quadratmeter großen Spielplatzes wasserfest neu angelegt.

Die Gemeinde Langgöns verfolgt das Ziel, öffentliche Spielplätze zeitgemäßer zu gestalten. Startschuss dafür war in Niederkleen, ein weiterer moderner Spielplatz soll an der Ecke Goethestraße/Adalbert-Stifter-Straße im Kernort entstehen.

Am Altvaterplatz war vor anderthalb Jahren von der Planungsgruppe noch eine Modernisierung für und 200 000 Euro anvisiert worden, die Gemeindevertreter hatten die Summe aber als zu hoch befunden.

Erleichtert äußerte sich die Ortsvorsteherin der Kerngemeinde, Astrid Müller. Man habe Eltern und den Ortsbeirat in die Beratungen einbezogen, am Ende könne man über das baldige Ergebnis zufrieden sein.

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