SPD kritisiert Reusch

Wahlvideodreh im Bürgermeisterbüro?

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  • Patrick Dehnhardt
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Hat Bürgermeisterkandidat Marius Reusch mit einem Video-Post seine Neutralitätspflicht als Erster Beigeordneter der Gemeinde Langgöns verletzt? Diesen Vorwurf erhebt der stellvertretende Vorsitzende der SPD Langgöns, Ahmet Karadag. Er fordert Reusch zu einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem Gemeindevorstand auf und hat einen entsprechenden Antrag für die nächste Gemeindevertretersitzung gestellt.

Hat Bürgermeisterkandidat Marius Reusch mit einem Video-Post seine Neutralitätspflicht als Erster Beigeordneter der Gemeinde Langgöns verletzt? Diesen Vorwurf erhebt der stellvertretende Vorsitzende der SPD Langgöns, Ahmet Karadag. Er fordert Reusch zu einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem Gemeindevorstand auf und hat einen entsprechenden Antrag für die nächste Gemeindevertretersitzung gestellt.

Konkret geht es um eine Videobotschaft, die Reusch am 20. August unter dem Titel "Aus dem Rathaus Langgöns" veröffentlicht hatte. Der Film soll am Schreibtisch des Bürgermeisters entstanden sein. Reusch hatte als Erster Beigeordneter in Urlaubsvertretung das Amt des Bürgermeisters übernommen. Das Video ist mittlerweile nicht mehr auf seiner Homepage noch unter seinem Facebook-Profil einsehbar.

"Die Vermischung von Amt und Wahlwerbung geht nicht", sagte Röhrig im Gespräch mit dieser Zeitung. "Er kann keine Wahlwerbung machen, während er die Funktion des Bürgermeisters ausübt." Er habe die Kommunalaufsicht gebeten, den Vorgang zu prüfen. Die Antwort soll zur Gemeindevertretersitzung am 13. September vorliegen.

Eine Stellungnahme der CDU sowie von Reusch selbst war am Montag nicht zu erhalten.

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