Votum für Wohnungen

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Langgöns (se). Eine klare Sache: Der Bau- und Infrastrukturausschuss der Gemeinde Langgöns hat sich in seiner Sitzung am Mittwochabend in Sachen Ausbau des gemeindeeigenen Gebäudes in der Wiesenstraße 18 ("Faselstall") für die "große" Lösung ausgesprochen.

In der gemeinsamen Sitzung mit dem Ortsbeirat Lang-Göns stellte Jannis Datz, Mitarbeiter des IPD-Planungsteams IPD Langgöns, zwei Varianten vor. Danach sollten in der Variante 1 im Faselstall vier Wohnungen in der Größe von 40 bis 46 Quadratmeter entstehen. Die Gesamtkosten lägen bei 425 000 Euro. Mit 80 000 Euro Zuschüssen werde gerechnet.

Bei der andere Variante sind fünf zwischen 40 und 46 Quadratmeter große Wohnungen vorgesehen, darüber hinaus eine familiengerechte Wohnung mit rund 70 Quadratmetern. Die Gesamtkosten belaufen sich hier auf 660 000 Euro. Dabei sind Zuschüsse in Höhe von 120 000 Euro zu erwarten, sodass die Gemeinde Langgöns 540 000 Euro aufbringen muss. Der Ortsbereit Lang-Göns sprach sich einstimmig für die "große" Variante" aus.

Ebenfalls einstimmig stimmte der Ausschuss für einen Aufstellungsbeschluss für den Blankweg in Dornholzhausen; hier sollen neue Wohnhäuser geschaffen werden. Weiteres Thema war der Bebauungsplan "Süd-Ost", Erweiterung "Fauerbacher Rain". Sowohl Ausschuss als auch Ortsbeirat sprach sich einstimmig für die Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans aus.

Kritik an Neubaugebiet

Demnach sollen, wie der Planer Christoph Henkel es darstellte, am Ende des Tulpenweg (Richtung Grasweg) vier Wohngebäude in Hanglage entstehen. Dabei sei von der zuständigen Behörde, dem Regierungspräsidium, der Altlastenvorbehalt aufgegeben worden. Außerdem bestünden, das sei in einem Gutachten festgestellt worden, keinerlei Bedenken bezüglich der Standfestigkeit der Gebäude. Insgesamt vier Häuser sind geplant.

Denkbar seien auch Doppelhäuser, berichtete Bürgermeister Marius Reusch. Eineinhalbgeschossig dürfe gebaut werden. Kritik kam von einigen Bürgern, die zumeist in der Nachbarschaft der Neubauten wohnen. In diese bezogen sie die auf einem nahen Firmengelände angelegten Mauern mit ein. Dazu stellte der Bürgermeister fest, dass zwei der fünf Natursteinmauern inzwischen genehmigt seien. "Wir haben darauf zu achten, dass die Bestimmungen eingehalten werden", ergänzte der Rathauschef. Die Gemeindevertretung tagt am 5. September, 20 Uhr, im Bürgerhaus Dornholzhausen.

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