Vielseitig einsetzbar

  • Harold Sekatsch
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Rechtzeitig vor Weihnachten kann das neue Multifunktionsfahrzeug der Gemeinde eingesetzt werden. Am gestrigen Freitag stellten Bürgermeister Horst Röhrig und Bauhofleiter Marko Pietron das Fahrzeug, ein Unitrac 102ep, vor, das durch Dirk Müller und Timo Müller von der Herborner Firma Minufa überbracht wurde. Hergestellt wurde das Gerät von der Firma Lindner im österreichischen Kundl (Tirol), die Aufbauten übernahm Jotha Fahrzeugbau aus Donauwörth in Bayern, in den Händen des Herborner Unternehmens lag die Auslieferung, und Minufa übernimmt auch die technische Betreuung vor Ort.

Rechtzeitig vor Weihnachten kann das neue Multifunktionsfahrzeug der Gemeinde eingesetzt werden. Am gestrigen Freitag stellten Bürgermeister Horst Röhrig und Bauhofleiter Marko Pietron das Fahrzeug, ein Unitrac 102ep, vor, das durch Dirk Müller und Timo Müller von der Herborner Firma Minufa überbracht wurde. Hergestellt wurde das Gerät von der Firma Lindner im österreichischen Kundl (Tirol), die Aufbauten übernahm Jotha Fahrzeugbau aus Donauwörth in Bayern, in den Händen des Herborner Unternehmens lag die Auslieferung, und Minufa übernimmt auch die technische Betreuung vor Ort.

Die Gesamtkosten des fast universell einsetzbaren Kleinlasters belaufen sich auf rund 185 000 Euro, wobei 85 000 Euro auf den Aufbau entfallen. Das Fahrzeug wurde jetzt für den Winterdienst hergerichtet, ausgestattet mit einem Schneeschild, einem Heckstreuer sowie einem 1,3 Kubikmeter fassenden Streusalzbehälter. Umgerüstet auf Normalbetrieb soll der Unitrac unter anderem in der Friedhofspflege eingesetzt werden. Ein 102-PS-Motor (Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h) treibt das Fahrzeug an, das über einen permanenten Allradantrieb sowie Differenzialsperren verfügt und wegen seiner lenkbaren Hinterräder besonders wendig ist. Das Leergewicht beträgt 3,5 Tonnen, weitere vier Tonnen können zugeladen werden. Für den Normalbetrieb stehen insgesamt acht Container bereit.

Altes Fahrzeug wird verkauft

Um dem Fahrer eine gute Rundumsicht zu ermöglichen, wurden die Front-, Seiten- und Rückscheiben des Führerhauses sehr weit nach unten gezogen. Das sorge im Sommer für hohe Temperaturen, sagte Dirk Müller, der gemeinsam mit seinem Kollegen Timo Werner in die Feinheiten des Unitrac einweihte. Folgerichtig wurde das Führerhaus mit einer Klimaanlage ausgestattet, die den Fahrern in den Sommermonaten die Arbeit im Fahrzeug sicherlich erleichtern wird.

Der Präsentation des neuen Multifunktionsfahrzeuges wohnten neben dem Bürgermeister und Bauhofleiter auch der Erste Beigeordnete Marius Reusch sowie Mitglieder des Gemeindevorstands und Mitarbeiter des Bauhofs bei. Das alte Multifunktionsfahrzeug war seit 18 Jahren im Dienst, ist immer noch funktionstüchtig und soll nun veräußert werden.

Wann das neue Fahrzeug im Winterdienst eingesetzt werden kann, steht noch in den Sternen. Zumindest im alten Jahr soll die Quecksilbersäule nicht mehr unter die Null-Grad-Marke sinken, und Schneefälle sind auch im neuen Jahr nicht gleich zu erwarten.

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