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Treppenwitz auf dem Cleeberger Friedhof gehört der Geschichte an

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Was künstlerisch ist und schön anzuschauen, ist nicht immer praktisch. Wer noch vor wenigen Wochen die Treppen des Cleeberger Friedhofs hinaufgestiegen und gleichzeitig wackelig auf den Beinen ist, hatte es schwer. Um sich abzustützen, musste man mal nach links, wenige Meter weiter nach rechts und dann im Zick-zackkurs wieder nach links weichen. Denn das Treppengeländer war nicht durchgängig, sondern versetzt gebaut. Tatsächlich hatte sich der Architekt vom medizinischen Symbol des Asklepiosstabs inspirieren lassen, in dem sich eine Schlange um einen Stab windet.

"Optisch schön", räumte Bürgermeister Marius Reusch ein. "Aber nicht praktisch." Doch die Gemeinde hat das Problem erkannt - und gebannt. Inzwischen ist das Geländer durchgehend auf beiden Seiten angebracht. Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof für insgesamt 3500 Euro sind damit abgeschlossen. Das alte Geländer ist nun im wahrsten Sinn des Wortes ein Treppenwitz der Geschichte. srs/F.:SRS

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