"Tag der Freude" für Feuerwehr

"Heute ist ein sonniger Tag für die Gemeinde und die Feuerwehr Niederkleen", freute sich Bürgermeister Horst Röhrig beim symbolischen Spatenstich für das neue Gerätehaus im vergangenen Oktober. Auch am Freitag schien erneut die Sonne über Niederkleen – beim Richtfest.

"Heute ist ein sonniger Tag für die Gemeinde und die Feuerwehr Niederkleen", freute sich Bürgermeister Horst Röhrig beim symbolischen Spatenstich für das neue Gerätehaus im vergangenen Oktober. Auch am Freitag schien erneut die Sonne über Niederkleen – beim Richtfest.

Wer in den vergangenen Monaten auf der Landesstraße an Niederkleen vorbeigefahren ist, der konnte langsam aber sicher das neue Feuerwehrgerätehaus Gestalt annehmen sehen. Jetzt ist der Rohbau hochgezogen – und das wurde gefeiert. Als einen "Tag der Freude" bezeichnete Martin Hanika den Tag. Und das kommt nicht ganz von ungefähr: Denn das neue Gerätehaus trägt einen gehörigen Anteil zur Sicherheit der Bevölkerung bei. "Wie wichtig die Feuerwehr ist, das mussten wir hier in Niederkleen erst im Februar wieder einmal erfahren", beschrieb Gemeindebrandinspektor Thomas Heckrodt die Bedeutung des Bauwerks. Den Einsatzkräften ist der große Scheunenbrand noch gut in Erinnerung.

Im Oktober 2013 kam zum ersten Mal die Idee für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Niederkleen auf. "Am 22. März 2018 kam dann der Förderbescheid des Landes Hessen und am 2. Juli gab es die Baugenehmigung", berichtete Bürgermeister Röhrig über den Ablauf der Planungen. Dann erfolgte mit dem symbolische Spatenstich am 5. Oktober der Startschuss. Eigentlich wollte man bereits im Mai mit den Arbeiten fertig sein, doch durch die Wetterbedingungen verschiebt sich die Fertigstellung der Bauarbeiten etwas. "Mitte bis Ende Juli sollten wir dann die Fertigstellung des Gebäudes feiern können", erklärte Architekt Ulrich Homberger.

Wenn das Gerätehaus im Sommer fertiggestellt sein wird, hat die Einsatzabteilung dann rund 650 Quadratmeter Fläche zur Verfügung: 250 Quadratmeter kommen auf die Fahrzeughalle und weitere 400 Quadratmeter für Ausbildungs- und Sozialräume, Küche und Weiteres zur Verfügung. Insgesamt liegen die Baukasten derzeit bei 1,46 Millionen Euro – nur fünf Prozent mehr als ursprünglich geplant. "Das ist in Zeiten mit explodierenden Baukosten ein sehr guter Wert", sagte Röhrig zum Richtfest. Das Land Hessen fördert den Bau mit 166 000 Euro.

Gelder, die auf jeden Fall gut angelegt sind, findet Landrätin Anita Schneider: "Die Freiwillige Feuerwehr gewährleistet ehrenamtlich unsere Sicherheit", sagte sie. "Doch dafür brauchen die Feuerwehren auch eine zeitgemäße Ausstattung, um Aufgaben zu meistern, die kontinuierlich wachsen."

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