Dem "Sturm" begegnen

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Langgöns (gdp). Das evangelische Gemeindezentrum war beim jüngsten Frauenfrühstück mit 80 Teilnehmerinnen bis auf den letzten Platz besetzt. Das Team um Orga-Leiterin Anke Philipp und Vera Thiesen-Rath hatten wieder ein Frühstücksbuffet samt besonderen Broten und Brötchen hergerichtet. Musikalisch umrahmt wurde das Frühstück vom Duo Elfriede Völkner (Klavier) und Vera Thiesen-Rath (Tenor-Horn). Referentin Christina Scheffbuch-Schwalfenberg aus Haiger erzählte unter der Überschrift: "Stark werden in stürmischen Zeiten" von eigenen Begegnungen und Erlebnissen und erteilte sehr verständliche Hinweise und Ratschläge, die man in "stürmischen Lebenssituationen" anwenden könne.

Dabei sei die entscheidende Frage oft, wie man reagieren soll, wenn man vom "Sturm des Lebens" getroffen werde. Dabei zitierte die Referentin das chinesische Schriftzeichen für Krise, das aus den zwei Teilen "Gefahr" und "Chance" bestehe. In diesem Vergleich könne man besser aus der Gleichgültigkeit herauskommen, vorhandene Kraftreserven wecken, Grenzen erweitern, neue Denkanstöße finden und sich für Verbesserungen und Weiterentwicklungen im Leben auf den Weg machen.

Auch wenn man sich selbst weniger wichtig nehme, Beziehungen im Freundeskreis mehr achte und pflege, brauche man sich nicht über Kleinigkeiten aufregen. Dabei solle man trotz immer wieder auftretender offener Fragen auch das Vertrauen zu Gott nicht aufkündigen. Selbst bei der Trauerbewältigung empfahl sie, mutig zu sein und die Trauer nicht zu verbergen. Viel besser sei dabei, dem anderen zuzuhören oder ihm einfach einmal eine Dankeskarte zu schreiben. Wer Jesus mit im Boot habe, brauche die Hoffnung nicht fallen zu lassen, dass trotz Widerständen, Scheiterns und Niederlagen das Leben in Dankbarkeit zu meistern sei.

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