Der symbolische Spatenstich zur neuen Johanniter-Rettungswache in Niederkleen erfolgt mit dem nötigen Abstand. FOTO: PM
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Der symbolische Spatenstich zur neuen Johanniter-Rettungswache in Niederkleen erfolgt mit dem nötigen Abstand. FOTO: PM

Startschuss mit Abstand

  • vonred Redaktion
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Langgöns(pm). Symbolischer Spatenstich in kleiner Runde und mit dem gebotenen Abstand: In der Alten Butzbacher Straße in Niederkleen ist jetzt der Startschuss für den Neubau einer Rettungswache gegeben worden, die von der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Mittelhessen betrieben wird.

Bereits seit Oktober 2019 leisten die Johanniter dort von einer Übergangs-Rettungswache aus tagsüber den Rettungsdienst. Zum 1. Januar 2021 soll die neue Wache bezugsfertig sein, dann erfolgt der Rettungsdienst im 24-Stunden-Betrieb.

Mit dem Neubau investieren die Johanniter rund 850 000 Euro in den neuen Rettungswachenstandort Niederkleen, der im Herbst 2019 im Zuge der Neuausrichtung der Standorte im Landkreis Gießen neu hinzukam. Wachen sind danach in ausreichender Anzahl und an strategisch sinnvollen Standorten vorzuhalten - auch damit die vorgeschriebene Hilfsfrist von zehn Minuten eingehalten werden kann.

Mit dem neuen Wachenstandort werde die rettungsdienstliche Versorgungslage im Landkreis weiter verbessert, sagte Landrätin Anita Schneider.

Bürgermeister Marius Reusch sagte, mit dem Grundstück in Niederkleen sei ein guter, infrastrukturell sinnvoller Standort gefunden worden. Gemeinsam mit dem neuen Feuerwehrstützpunkt entstehe so ein Campus zur Gefahrenabwehr, der die Sicherheit der Bürger weiter fördere.

Marco Schulte-Lünzum, Johanniter-Regionalvorstand in Mittelhessen, bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Feuerwehr Langgöns als gut. Ziel sei es, zum Jahresende die Fertigstellung zu erreichen und zum Jahresbeginn 2021 in die neue Rettungswache einzuziehen.

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