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Die Bahnunterführung in der Holzheimer Straße in Lang-Göns kann zwei Wochen lang von Fahrzeugen nicht passiert werden.

Sperrung lässt sich nicht vermeiden

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Langgöns (con). In Lang-Göns gehen die Bauarbeiten an der Lärmschutzwand weiter - auf die Autofahrer kommen abermals längere Wartezeiten und Umleitungen zu. Die Bahnunterführung im Holzheimer Weg muss für rund zwei Wochen gesperrt werden. Vom 22. Juli bis 9. August will die Deutsche Bahn dort Lärmschutzwände installieren. Dafür wird einiges an Platz gebraucht, ein großer Kran wird eingesetzt. "Dafür müssen wir die Unterführung für den Autoverkehr sperren", erläutert Peter Müller, Leiter des Ordnungsamts Langgöns, und: "Wir kommen um eine Vollsperrung nicht herum."

Wartezeiten einkalkulieren

Für Fußgänger ist eine Passage allerdings möglich - Radfahrer werden gebeten, ihr Vehikel durch die Engstelle zu schieben. Der Kraftfahrzeugverkehr wird für die Dauer der Arbeiten großräumig über Leihgestern und Großen-Linden umgeleitet. Damit nicht genug: Rottweg und Leihgesterner Straße werden nur einseitig befahrbar sein. Deshalb wird die Kreuzung Holzheimer Straße/Leihgesterner Straße/Rottweg wie schon 2018 mit einer Ampelschaltung versehen. Das bedeutet auch: längere Wartezeiten im Ort. Auch die Straße Am Wingert wird betroffen sein: "Da haben wir es geschafft, die Arbeiten in die Nachtzeit zu verlegen", berichtet Bürgermeister Marius Reusch. Während mehrerer nächtlicher Sperrungen ist diese Straße nur aus Richtung An der Alten Bach zu erreichen. Der ÖPNV wird dagegen kaum beeinträchtigt. Die Züge fahren weiter wie bisher, aufgrund des eingeschränkten Ferienfahrplans steht nur eine größere Änderung an: Die Haltestelle des Anruflinientaxis in der Leihgesterner Straße entfällt in jenen zwei Wochen. Als Ausweichmöglichkeit ist allerdings die Haltestelle am Bahnhof nur eine kurze Strecke zu Fuß entfernt.

Die Bauarbeiten wirken sich nicht nur auf den Verkehr aus: "Für einzelne Anwohner wird das eine zeitlich beschränkte stärkere Belastung bedeuten. Wir haben schon versucht, das etwas zu beschränken, und wir bitten deshalb schon im Vorfeld um Verständnis", erläuterte Reusch. Bei der Lautstärke der Arbeiten ist mit typischem Metallarbeitslärm zu rechnen - die Fundamente für die Lärmschutzwand wurden bereits im Vorfeld eingerammt, sodass zumindest dieser Lautstärkepegel nicht mehr erreicht wird.

Es gibt aber auch ein Trostpflaster, wie der Bürgermeister anmerkte: "Das werden die letzten Maßnahmen sein, die hier erfolgen - danach ist alles fertig." Neben den Lärmschutzwänden fehlt nur noch die Umlegung des Zugangs zum Bahnhof vonseiten der Leihgesterner Straße: Dieser wird etwas nach oben verlegt und barrierefrei gestaltet.

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