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In Espa sollen die konventionellen Straßenlaternen durch LED-Leuchten ersetzt werden.

Schwankender Verbrauch

  • vonPatrick Dehnhardt
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Langgöns (pad). Während in den meisten Orten bereits sparsame LED-Straßenlaternen die Nacht erhellen, sind in Espa noch konventionelle Leuchten im Einsatz. Die Langgönser SPD wollte wissen, was diese an Stromkosten verursachen und wann ein Austausch geplant ist.

Bürgermeister Marius Reusch beantwortete zur Gemeindevertretersitzung die Anfrage. 2018 verursachte die Straßenbeleuchtung in Espa 7160 Euro, 2019 ganze 9390 Euro und vergangenes Jahr 7570 Euro. 2019 war zudem der kWh-Verbrauch mit 39 557 kWh um 10 000 kWh höher als 2020. Die Ursache für diese Schwankungen ist unklar.

Nachdem die Gemeindevertretung 2019 die Umrüstung beschlossen hat, liefen 2020 die Vorarbeiten, sagte Reusch. Angebote wurden abgefragt, zudem berechnet, wo noch Leuchten fehlen. Als diese Ergebnisse vorlagen, sagte der Stromversorger Syna für den Ausbau »aufgrund mangelnder Kapazitäten« ab. Derzeit würden Angebote anderer Dienstleister erfragt. Reusch berichtet, dass je nach erzielter Treibhausgaseinsparung Förderungen von bis zu 70 Prozent möglich seien. Für den Austausch der Leuchten wird derzeit mit 30 000 Euro gerechnet, für das Aufstellen neuer Laternen in bislang dunklen Ecken mit 20 000 Euro. Bei guten Förderbedingungen würde Langgöns davon 22 500 Euro tragen müssen.

Die Freien Wähler fragten nach, ob die Gemeinde Luftreinigungsgeräte für die Kindertagesstätten anschaffen will. Reusch sagte, die Prüfung habe ergeben, dass die Geräte das Lüften nicht ersetzen und zudem nur in Situationen geeignet seien, in denen Abstandsregeln eingehalten werden. »Dies ist im Kita-Alltag nicht der Fall.« Lediglich in Schlafräumen sei der Einsatz sinnvoll, dazu würden derzeit Angebote eingeholt. Ein flächendeckender Handlungsbedarf bestehe nicht, so Reusch.

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