Josef Weinmann vor seiner Taubenzuchtanlage. FOTO: GDP
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Josef Weinmann vor seiner Taubenzuchtanlage. FOTO: GDP

Schuster gewinnt Jungtaubenwertung

  • vonGünther Dickel
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Langgöns/Hüttenberg/Pohlheim(gdp). Die Meisterschaft der Alt- und Jungtauben der Reisevereinigung Hüttenberg in der Fluggemeinschaft Gießen-Süd ist nun entschieden. Josef Weinmann hatte dabei die Nase vorn.

Die Tauben waren seit Juni auf die Reise gegangen, dafür ins Saarland und bis nach Paris transportiert worden. Nach dem Start warteten die Züchter in den heimischen Schlägen gespannt auf die Rückkehr. Bei 13 Wettbewerbsflügen gingen die Alttauben auf die Reise, im September schlug dann die Stunde der Jungtauben. Die schnellste Taube erreichte dieses Jahr einen Durchschnitt von 119 Kilometern pro Stunde.

Der letzte Flug der Saison startete in St. Dizier in Frankreich. Neun Züchter schickten zusammen 245 Tauben ins Rennen. Die Tauben von Hans Horn aus Watzenborn-Steinberg sicherten sich dabei 15 Preisränge.

In der Gesamtwertung reichte dies jedoch nicht mehr, um Roland Schuster vom Platz eins in der Jungtaubenwertung zu verdrängen. Horn auf dem zweiten und Josef Weinmann auf dem dritten Platz komplettierten das Podium, Vierter wurde Gerd Waldschmidt, Fünfter Hermann Stroh.

Die Jahreswertung bei den Alttauben gewann Weinmann vor Schuster und Peter Tkotsch, auf Platz vier landete Friedel Söhngen und den fünften Rang belegte Horn.

Auch die Weibchenmeisterschaft entschied Weinmann für sich, auf den Plätzen folgten Söhngen, Horn, Tkosch und Stroh.

Die Jährigen-Meisterschaft ging ebenfalls an Weinmann. Söhngen sicherte sich den zweiten, Horn den dritten Platz, Vierter wurde Tino Hotze, Fünfter Stroh.

Nach Abschluss des letzten Fluges der Jungtauben traf sich die Züchtergemeinschaft zu einer kleinen Siegesfeier in ihrem Einsatzraum in Langgöns. Dabei gratulierte Geschäftsführer Horn den Meistern und danke allen Helfern vom Geflügelverein Langgöns und dem Flugleiter Florian Pitz.

Mit dem Abschluss der Flugsaison ist nun Ruhe in den Taubenschlägen eingekehrt. Die Züchter jedoch werden alsbald die neuen Paare für die Aufzucht "Anpaaren", damit eine möglichst gesunde und effektive Traubennachzucht im Frühjahr 2021 aus den Eiern schlüpft.

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