Rücklagen der HSG fast aufgebraucht

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Langgöns(con). Die HSG Kleenheim-Langgöns steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Wie kann man mehr Finanzmittel für die Vereinskasse generieren? Diese Frage stellt sich derzeit der Vorstand der HSG.

Ende 2018 sank der Kassenbestand der Spielgemeinschaft um weitere 6500 Euro. Damit sind die Rücklagen des Vereins nahezu aufgebraucht. Das berichtete der Vorsitzender und Finanzleiter der Handballspielgemeinschaft Herbert Röhrich im Rahmen der Mitgliederversammlung. Das hat auch Auswirkungen auf den sportlichen Bereich: "Wir können den Sportlern einfach nicht so viel zahlen wie andere Vereine", erklärte Röhrich. Man sei aber bestrebt, neue Finanzmittel zu erschließen.

Sportlich gesehen läuft dafür alles gut, wie Christian Straßheim (Sportlicher Leiter) berichtete: Obwohl zum Ende der letzten Saison der Wegfall wichtiger Leistungsträger den Mannschaften Sorgen bereitete, konnte das hohe spielerische Niveau gehalten werden. Die erste Frauenmannschaft der HSG Kleenheim-Langgöns befindet sich derzeit auf Platz fünf der dritten Bundesliga, die erste Männermannschaft auf Platz sechs der Oberliga.

Namensänderung umstritten

Wie bei vielen anderen Sportvereinen macht auch die Zahl der Schiedsrichter Probleme: Derzeit stellt die HSG 15 Schiedsrichter bereit - die Mindestzahl, die man vorweisen muss, um keine Strafe zu zahlen. Ein ganz eigenes Thema ist dagegen die Namensänderung von SG Kleenheim zu HSG Kleenheim-Langgöns - denn gerade bei einigen Mitgliedern kommt diese nicht all zu gut an: "Oft wird man gefragt, ob man sich jetzt mit Lang-Göns zusammengetan hat", wurde zur Jahreshauptversammlung berichtet. Dagegen kam die Änderung bei Sponsoren etwas besser an: Denn bislang konnten nur die wenigsten "Kleenheim" regional zuordnen, mit dem Namenszusatz "Langgöns" falle dies deutlich einfacher.

Der Vorstand wurde nach dem Kassenbericht einstimmig entlastet. Dadurch stand auch den anschließenden Vorstandswahlen nichts mehr im Wege: Dieser wurde nahezu vollständig in seinen bisherigen Positionen bestätigt. Änderungen gibt es bei den Männerwarten: Hier wird sich Christian Keil als dritter Männerwart dem bislang bestehenden Team von Volker Glaum und Siegfried Köhler anschließen. Als Organisationswart war bislang Andreas Laudt tätig. Dieser trat zur Versammlung von seiner Position zurück. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.

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