Reisevereingung Hüttenberg wächst

  • VonGünther Dickel
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Langgöns/Hüttenberg/Pohlheim (gdp). Mitglieder der Reisevereinigung (RV) Hüttenberg der Brieftaubenzüchter trafen sich kürzlich in der Gastwirtschaft »Zum Gambrinus« in Langgöns. In der Reisevereinigung waren bis dato die Brieftaubenvereine Kirchgöns, Hüttenberg, Reiskirchen-Wetzlar, Langgöns und Großen-Linden vereint. Da die jetzt stattgefundene Versammlung den Aufnahmeanträgen der Brieftaubenvereine Pohlheim, Leihgestern und Aßlar auf Mitgliedschaft in der RV Hüttenberg zustimmte, sind ab sofort in der RV Hüttenberg acht Ortsvereine verbunden.

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete Geschäftsführer Hans Horn (Watzenborn-Steinberg) über den Verlauf der zu Ende gegangenen Flugsaison und hob die Meisterschaften 2021 noch mal besonders hervor. Bei den Alttauben wurde RV-Meister Josef Weinmann (Niederkleen) und bei den Jungtauben Roland Schuster (Oppershofen).

Insgesamt hatten die Züchter 3724 Alttauben in die zwölf Wettbewerbe gesetzt, bei denen sie eine gesamte Flugstrecke von 4563 Kilometern absolvierten. Bei den Jungtieren waren es 2920 Tauben und eine Gesamtstrecke von nur 1015 Kilometern, da nur fünf Flüge durchgeführt wurden. Ein besonderes Lob ging an Flugleiter Florian Pitz aus Weiltal, der die 17 Preisflüge gesteuert hatte. Dank galt auch dem RV-Transportfahrer Andreas Piechula (Nieder-Weisel), der die 22 Taubentransporte für die eigene Reisevereinigung sowie die aus Wetterau, Friedberg und Frankfurt/Taunus im großen Transporter organisiert hatte. Dank dieser Kooperation konnten die Fahrtkosten erheblich reduziert werden.

Dem Kassenbericht war zu entnehmen, dass durch die Erhöhung der Beiträge an die Dachverbände die Kasse ein negatives Jahresergebnis auswies. Nach dem Bericht der Kassenprüfer Andreas Stehula (Oberwetz) und Gerd Waldschmidt (Großen Linden) wurde Geschäftsführer Horn einstimmig entlastet.

Bevor die neue Flugsaison im kommenden April startet, sind die Brieftaubenzüchter jetzt erst einmal mit der Anpaarung der Zuchtpaare und der dann so wichtigen Aufzucht beschäftigt.

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