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Den neu gestalteten Platz präsentieren (v. l.) Ulrich Bering, Reinhard Buchal (Seniorenwerkstatt), Heidi Tonhäuser (Ortsbeirat) und Jörg Schmidt (ev. Kirchengemeinde).

Rasten und schauen in Cleeberg

  • vonConstantin Hoppe
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Langgöns (con). Frisch herausgeputzt erstrahlt der ehemalige Lindenplatz in Cleeberg. Nachdem die ehemalige Dorflinde dort bereits vor einigen Jahren aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt werden musste, bot das Areal längst kein schönes Bild mehr: Die Sitzgelegenheiten waren durch Witterungseinflüsse unbrauchbar geworden, der Stumpf und die Wurzeln des Baumes ragten in den Gehbereich hinein.

Dies alles ausgerechnet bei einem exponierten Aussichtspunkt, direkt zwischen Altem Rathaus, Kirche und Burg. Vor allem im Sommer wird der Platz gerne von Wanderern genutzt.

Etappenziel für Wanderer

Der Cleeberger Ortsbeirat hatte sich bereits Ende 2019 mit dem Thema beschäftigt und gemeinsam mit dem Eigentümer der Fläche - der Kirchengemeinde - nach einer Lösung gesucht. Diese wurde gefunden und nun umgesetzt: Die Kirchengemeinde hat sich dafür entschieden, den Untergrund außerhalb des gepflasterten Weges herrichten zu lassen, der Ortsbeirat übernahm die Finanzierung der Sitzgelegenheiten. Eine Gartenbaufirma entfernte daraufhin überflüssigen Bewuchs und säte die Freiflächen mit Sedum-Sprossen ein. Diese Art der Begrünung wird auch auf Flachdächern verwendet - sie kommt mit wenig Wasser aus und bildet mit der Zeit einen geschlossenen Pflanzenteppich, der dann auch begehbar ist. Der Ortsbeirat suchte nach einer attraktiven Sitzgelegenheit für die burgseitige Rundung mit zusätzlichen Bänken, die sowohl zu dem historischen Gebäude passen mussten sowie nachhaltig und finanzierbar sein sollten. Mithilfe der Seniorenwerkstatt Langgöns konnten nun nach coronabedingter Verzögerung eine Rundbank und ein Tisch aus Eichenholz mit zwei zusätzlichen alleinstehenden Bänken hergestellt und von Ulrich Bering und Reinhard Buchal aufgestellt werden. Der Dank des Ortsbeirats gilt besonders der Seniorenwerkstatt, deren Kräfte bereits an verschiedenen Stellen in Cleeberg mit ihren Bänken zur Verschönerung des Ortes beigetragen haben.

Der Bodenbelag des Platzes ist am Wachsen und muss vorerst noch geschützt werden: Aus diesem Grund wurde ein kniehohes Gitter vor dem Eingang angebracht. Die Kirchengemeinde weist darauf hin, dass der Rast- und Aussichtsplatz bereits jetzt gerne genutzt werden darf. Besucher werden gebeten, das Erdreich nicht zu betreten und Tiere draußen zu lassen.

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