Die Befürworter des Ausbaus werben für ein Glasfasernetz in Langgöns. FOTO: SE
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Die Befürworter des Ausbaus werben für ein Glasfasernetz in Langgöns. FOTO: SE

Quote noch nicht erreicht

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Langgöns(se). In Langgöns sieht es für den Bau eines Glasfaserinternets schlecht aus: Zwar läuft noch bis Montag, 9. Dezember, die Nachfragebündelung. Jedoch haben bis Freitag lediglich 25 Prozent der Anschlussinhaber ihr Interesse bekundet. Die Deutsche Glasfaser hat jedoch erklärt, erst ab einer Quote von 40 Prozent ausbauen zu wollen. Befürworter das Ausbaus rühren darum noch einmal kräftig die Werbetrommel.

Die Zahlen der Ortsteile - Stand 29. November - sind ernüchternd: In Dornholzhausen haben sich 30 Prozent, in Cleeberg und Espa je 26 Prozent, in Ober- und Niederkleen je 25 Prozent für einen Glasfaseranschluss vormerken lassen. Mit 19 Prozent ist das Interesse in Lang-Göns am niedrigsten.

Am Mittwoch trafen sich l Anwohner, Unternehmer und Bürger, um auf die Vorteile eines Glasfasernetzes hinzuweisen. Glasfaser ist in punkto Schnelligkeit, Störanfälligkeit und Leistungsfähigkeit dem herkömmlichen Netz klar überlegen. Niederkleens Ortsvorsteher Christoph Meywald sprach sich mit Nachdruck dafür aus, dass sich die Bewohner für die neue Technik entscheiden.

Der ehemalige Bürgermeister Hort Röhrig sagte, dass sich die Chance auf ein Glasfasernetz in den kommenden Jahren kaum wieder bieten werde. Eine Ablehnung könnte tatsächlich Firmen, aber auch junge Familien davon abhalten, sich in Langgöns oder einem seiner Ortsteile niederzulassen.

Gerade Gewerbebetriebe brauchen ein leistungsstarkes Internet, wie mit Tim Reuter und Frank Hildebrand zwei anwesende Unternehmer bestätigten. Aber auch Home-Office-Arbeitsplätze benötigen einen soliden Internetanschluss.

Die Cleeberger Ortsvorsteherin Heidi Tonhäuser wies darauf hin, dass die Dörfer im Kleebachtal eine moderne, leistungsstarke Infrastruktur benötigen. Sonst werde man abgehängt.

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