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Der evangelische Posaunenchor Langgöns mit Dirigent Frank Seitz.

"Querbeet" durch die Klassiker

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Langgöns (gdp). Unter der Überschrift "Querbeet" hatte der evangelische Posaunenchor Langgöns zu einem Konzert in das Bürgerhaus eingeladen. Dass dieses 30 Musiker umfassende Orchester mit seinem Leiter Frank Seitz auch dieses Mal begeistern wollte, spürten die 300 Besucher bereits bei den Auftaktklängen der Komposition "Opening" von Westphal.

Dirigent auch Moderator

Neben dem Orchesterdirigat und dem eigenen Posaunenspiel verstand es Seitz wieder prächtig, als Moderator seinen Konzertgästen Details zu den Kompositionen zu erläutern und sie mit lustigen Geschichten, meist aus der Musikerwelt, zu erheitern. Auch didaktische und technische Details zu Instrumenten, Musiknoten, dem Zusammenspiel bis hin zum Dirigat erläuterte er dem gespannt lauschenden Publikum, was dieses mit spontanem Applaus und oft herzhaften Lachern quittierte.

So wie der Konzerttitel mit "Querbeet" überschrieben, so vielfältig und abwechslungsreich servierte das Posaunenchor-Orchester über 20 Titel aus den verschiedensten Stilrichtungen, Epochen und Ländern. Dabei waren immer wieder die Klangfülle und der Sound beeindruckend, mit dem die Musiker den großen Saal des Bürgerhauses ausfüllten.

Unter anderem erklangen "Yellow mountains", "King of the road" und "Über den Wolken". Auch drei Tänze aus der Renaissance trug das Ensemble vor. Zum Finale kam das Orchester schließlich mit "Komm, Herr, segne uns", bei dem alle Konzertbesucher mitsangen. Die Musiker selbst hatten bereits bei "Ein Freund, ein guter Freund" bewiesen, dass sie auch selbst gut bei Stimme sind.

Aber nicht nur für Stimme und Ohren, sondern auch für die Augen wurde etwas geboten: Denn zur Orchestermusik des bekannten Welthits "El Cóndor Pasa" konnten die Zuhörer auf der großen Leinwand rechts neben der Bühne einen Film bewundern. In diesem konnten sie wie ein Kondor über Ort, Feld und Flur ihrer Heimatgemeinde Langgöns fliegen.

Mit der Zugabe "Gabriellas Song" bedankten sich Musiker und Dirigent bei ihrem Publikum. Bei diesem gelungenen, sympathischen, wohlklingenden, den Bürgersaal ausfüllenden Konzert, mit seinen ergreifend schönen Melodien, Texten und heiteren Geschichten verwundert nicht der starke Besuch am Sonntagnachmittag. Ebenso verständlich ist die Begeisterung der über 30 Musiker der unterschiedlichsten Altersstufen, in diesem seit bereits 129 Jahren bestehenden Posaunenchor und Orchester mitzuwirken.

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