Nachfragebündelung in Langgöns

Nur 29 Prozent wollen Internet per Glasfaser

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Langgöns(pad). Unterm Weihnachtsbaum liegt in der Gemeinde Langgöns kein schnelles Internet: Bei der Abfrage des Interesses an einem Glasfaseranschluss wurde zum Stichtag 9. Dezember lediglich eine Quote von 29 Prozent erreicht. Das teilte die Deutsche Glasfaser am Dienstag auf Anfrage dieser Zeitung mit. Um einen wirtschaftlichen Ausbau realisieren zu können, hatte das Unternehmen mit Sitz in Borken eine Marke von 40 Prozent vorgegeben.

Besonders in Lang-Göns blieb das Interesse verhalten: "Während sich in allen Ortsteilen mehr als 30 Prozent der Haushalte für einen eigenen Glasfaseranschluss entschieden haben, blieb der Gemeindekern unter dieser Marke", schreibt die Deutsche Glasfaser. In Lang-Göns hatten lediglich 26 Prozent der Anschlussinhaber Interesse bekundet. Am Wochenende hatte das Unternehmen auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Stand nochmals um Interessenten geworben.

In den Ortsteilen sei die Quote von 40 Prozent "nur um wenige Anträge verfehlt" worden. So meldeten in Dornholzhausen 34 Prozent, in Cleeberg und Niederkleen je 32 Prozent, in Oberkleen 31 Prozent und in Espa 30 Prozent Interesse an.

Wegen der guten Zahlen in den Ortsteilen will das Unternehmen das Ausbauprojekt noch nicht gänzlich zu den Akten legen. Projektleiter René Fuchs sagte: "Aufgrund der vielen positiven Gespräche und Rückmeldungen, haben wir uns zusammen mit der Gemeinde auf eine Verlängerung des Projektes verständigt." Vom 7. Januar bis 9. März will man nochmals um Interessenten werben, um doch noch die 40-Prozent-Quote zu erreichen. Vor wenigen Tagen hatte in Pohlheim die Nachfragebündelung geendet. Hier erreichten lediglich Dorf-Güll und Holzheim die 40-Prozent-Quote. Diese Orte werden nun separat ausgebaut.

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