Poetry Slam statt Liturgie

"Sonntags ma(h)l anders" – so heißt das neue innovative Gottesdienstformat in der Jakobuskirche Lang-Göns. Am kommenden Sonntag, 27. Januar, feiert es Premiere. Es wendet sich an "alle Interessierten, insbesondere aber diejenigen, die neugierig auf Glaube, Kirche und Gemeinschaft sind oder denen ›normale‹ Gottesdienste zu ›normal‹ sind und jene, die einfach mal einen ganz anderen Gottesdienst erleben wollen", kann man auf der Internetseite der Kirche lesen.

"Sonntags ma(h)l anders" – so heißt das neue innovative Gottesdienstformat in der Jakobuskirche Lang-Göns. Am kommenden Sonntag, 27. Januar, feiert es Premiere. Es wendet sich an "alle Interessierten, insbesondere aber diejenigen, die neugierig auf Glaube, Kirche und Gemeinschaft sind oder denen ›normale‹ Gottesdienste zu ›normal‹ sind und jene, die einfach mal einen ganz anderen Gottesdienst erleben wollen", kann man auf der Internetseite der Kirche lesen.

Pfarrer Achim Keßler informierte über das neue Format gemeinsam mit Melanie Hörr und Kerstin Biermann vom Vorbereitungsteam: "Der Titel ist wörtlich zu nehmen, Sonntags ma(h)l anders Gottesdienst zu feiern!", sagte Keßler. Er beginnt eine Stunde später als sonst, also erst um 11 Uhr, und er ist offen für Menschen jeden Alters. "Scheitern erlaubt" heißt das Thema im Januar. Es gibt viel Musik und neue Lieder, die von einer Live-Band begleitet werden.

Die Texte hat Gemeindemitglied Carolin Körber formuliert, statt einer traditionellen Liturgie wird es einen Poetry Slam geben. Ein Kindergottesdienst findet parallel dazu statt. Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zu einem Mittagessen eingeladen, um sich in zwangloser Atmosphäre auszutauschen.

Treibende Kraft für das neue Format war Kirchenvorstandsmitglied Andreas Christ. Er wünschte sich seit langem, einmal etwas anderes auch für jüngere Menschen und solche ohne "Vorkenntnisse", also für Leute, die keine regelmäßigen Kirchgänger sind, anzubieten. "Die Idee ist, einfach reinzukommen und zu konsumieren, man muss nichts wissen. Viele Leute fühlen sich nicht wohl im traditionellen Gottesdienst, wenn sie den Ablauf nicht kennen", sagte Keßler.

Rund 20 Personen sind im Team, verschiedene Gruppen kümmern sich um die Musik, die Inhalte, die Dekoration und das Essen. Der prägnante Titel "Sonntags ma(h)l anders" stammt aus der Feder von Melanie Hörr. Das Ganze soll ein niedrigschwelliges Angebot sein. Pfarrer Keßler und sein Organisationsteam sind schon sehr gespannt, wie das innovative Format angenommen wird. Vier Sonntage sind für dieses Jahr geplant, der nächste Termin ist am Sonntag, dem 7. April, um 11 Uhr. Thema ist: "Gott first".

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