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Tom Meusert

Mundart und Äppelwoi

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Langgöns (con). Die Texte des Frankfurter Dichters Friedrich Stoltze (1816-1891) haben die Zeit bis heute überdauert. Vermutlich gibt es kaum einen Frankfurter, der die Anfangszeilen seines bekannten Frankfurt-Gedichts nicht kennt: "Es is kaa Stadt uff der weite Welt,/ die merr so wie mei Frankfort gefällt,/ un es will merr net in mein Kopp enei:/ wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!". Doch Stoltze hatte noch sehr viel mehr zu bieten: In satirischen Texten nahm er das Zeitgeschehen aufs Korn, teilte kleine Seitenhiebe aus. Noch immer bringen seine Werke die Menschen zum Lachen. Dieser Tage nun stellte Tom Meusert eine Auswahl von Stoltzes Texten in der Bücherei im Cleeberger Bürgerhaus vor. Fast schon sketchartig präsentierte er bei dieser Gelegenheit Gedichte von Stoltze - selbstverständlich in hessischer Mundart - und weiterer Autoren. Und da es um Frankfurt und die hessische Mundart ging, durfte natürlich auch der Apfelwein nicht fehlen. (Foto: con)

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