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Zahlreiche Sanierungen wie in der Goethestraße 11 hat die Wohnungsbaugenossenschaft vorgenommen.

Mieten fast konstant

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Langgöns (se). Ausgesprochen zufrieden mit der Arbeit ihres Vorstandes sowie mit der Tätigkeit des Aufsichtsrates zeigten sich die Mitglieder der Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsbaugenossenschaft Langgöns. So wurde der Vorstand bei der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet, ebenso auf Antrag von Wolfgang Buss dem Aufsichtsrat um seinen Vorsitzenden Harald Hantschel. Bei Ergänzungswahlen zum Aufsichtsrat wurden die Amtsinhaber Hannelore Krause und Jürgen Hofmann ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Im Bericht des Vorstands, vorgetragen von Geschäftsführer Ulrich Herbel, wurde darüber informiert, dass die durchschnittliche Monatsmiete von 5,00 Euro im Jahr 2017 auf 5,04 Euro im Jahr 2018 gestiegen sei. "Die Anpassung und Entwicklung der Mieten wird auch in Zukunft in Abhängigkeit mit den Modernisierungen und Instandhaltungskosten stehen", heißt es dazu. Außerdem wird festgestellt, dass die Angebots- und Nachfragesituation an Mietwohnungen in der Genossenschaft ausgeglichen sei.

Im vergangenen Jahr wurden acht Wohnungen frei, wobei die Wohnungswechselrate bei 4,88 Prozent liegt. Vom Gesamtbestand mit 164 Wohnungen und einem Büro in 16 Wohngebäuden wurden 41 Wohnungen öffentlich gefördert. Zum Bestand gehören 71 Garagen. An diesen Bestandszahlen hat sich im vergangenen Jahr nichts geändert. Dagegen ist die Zahl der Mitglieder von 211 im Jahr zuvor auf 213 angestiegen.

Auch im Jahr 2018 setzte die Genossenschaft "hohe finanzielle Mittel" ein, die ausschließlich aus der Hausbewirtschaftung stammen, um die Wohnungen an den heute üblichen Standard anzupassen. So wurden im Gebäude am Buchenring 14 das Treppenhaus und der Eingangsbereich erneuert, Kosten: 378 000 Euro. Für ein Fahrrad- und ein Müllhaus im Buchenring sowie Parkplätze im Eschenweg 5 waren weiter 82 000 Euro aufzuwenden. Für die Modernisierung des Hauses in der Goethestraße 11 mit Erneuerung der Balkone, der Fenster mit Dreifach-verglasung, Anbringen einer Wärmedämmung an der Außenfassade, einer Wärmedämmung auf dem Dachboden sowie der Heizungsanlage mit den Heizkörpern in allen Wohnungen wurde ein Darlehen bei der Sparkasse Gießen über 300 000 Euro aufgenommen, ein weiteres über 80 000 Euro für die Neugestaltung der Außenanlage.

Nach der Gewinn- und Verlustrechnung erwartet der Vorstand einen Jahresüberschuss von 31 200 Euro; davon sollen 14 000 Euro in die Rücklagen überführt werden. Der Vorstand kommt zu dem Ergebnis, dass die Finanzlage der Genossenschaft weiterhin positiv zu werten sei. Die Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft wird demnach ihre Anstrengungen in Hinblick auf die Bezahlbarkeit von Wohnraum fortsetzen und den Sozialen Wohnungsbau weiterhin als Aufgabenziel verfolgen können.

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