Das Sportlerheim Dornholzhausen soll einen Anbau bekommen. Unter anderem ist eine große überdachte Terrasse geplant.
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Das Sportlerheim Dornholzhausen soll einen Anbau bekommen. Unter anderem ist eine große überdachte Terrasse geplant.

Mehr Platz im Sportlerheim

  • vonPatrick Dehnhardt
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Langgöns(pad). Auf positive Resonanz stießen im Langgönser Bauausschuss die Pläne, das Sportlerheim Dornholzhausen zu erweitern. Bürgermeister Marius Reusch sagte, dass das Gebäude 50 Jahre alt sei und es nun Zeit wäre, es "für die nächsten 50 Jahre fit zu machen".

Bauingenieur Marcel Rau stellte die Pläne vor. Es soll ein Anbau an das Sportlerheim mit elf mal neun Meter Grundfläche errichtet werden. Im Untergeschoss, welches zum Teil in den Hang hinein gebaut werden muss, sollen Lagerräume entstehen. Diese sollen übrigens nicht nur vom Sportverein, sondern auch anderen Ortsvereinen genutzt werden können. Derzeit ist der Lagerraum für Vereine im Dorf äußerst knapp.

Das Erdgeschoss auf Niveau des Sportplatzes besteht aus einer 86 Quadratmeter großen überdachten Terrasse. Die bisherige kleine Terrasse soll überbaut werden und zukünftig der Küche Platz bieten. Dort können dann Würstchen und andere Kleinigkeiten an die Sportplatzbesucher verkauft werden.

Ortsvorsteherin Petra Führer sagte, dass 2015 nach der 1200-Jahrfeier Dornholzhausens die Bürger entschieden, aus dem beim Fest erwirtschafteten Überschuss eine Grillhütte zu errichten. Als vernünftigste Lösung habe sich ein Anbau ans Sportheim herauskristallisiert. Dabei sei auch die Idee entstanden, das Sportheim gleich mit umzubauen.

Die Bebauungspläne seien dafür bereits geändert worden, nun gehe es um die konkrete Umsetzung. Der Bauantrag sei bereits genehmigt. Eigenleistungen in Höhe von 60 000 Euro sowie 27 000 Euro Eigenmittel werfen die Dornholzhäuser in die Waagschale, hoffen zudem auf Fördermittel aus diversen Quellen in Höhe von 63 000 Euro. So blieben 20 000 Euro Kosten übrig, bei denen man auf eine Übernahme durch die Gemeinde hoffe.

Die Signale im Bauausschuss standen auf Grün. "Das ist eine super Lösung", sagte Annette Mulitze (Grüne). "Auch, dass andere Vereine den Lagerraum nutzen können." Sie fragte nach, ob bei dem Umbau auch in Sachen Nachhaltigkeit etwas getan werde.

Planer Rau sagte dazu, dass der Anbau selbst als Kaltraum geplant sei, es dort keine Heizung geben werde. "Da braucht man nur die Energie für zwei Lampen." Im bestehenden Sportlerheim soll sich hingegen etwas in Sachen Nachhaltigkeit tun, wobei man dort auf Fördermittel des Landessportbundes hofft.

Bürgermeister Reusch lobte die gute Vorbereitung: "Was an Eigenleistungen, Vorleistungen und Planungsarbeit auch im Vorfeld aus dem Ort heraus gekommen ist, ist vorbildlich." Der Bauausschuss empfahl der Gemeindevertretung einstimmig, die Erweiterung des Sportheims mit 20 000 Euro zu fördern. FOTO: PAD

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