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Der Bolzplatz hinter der Sporthalle in Lang-Göns bietet ein tristes Bild. Die FWG will hier einen Multifunktionsplatz umsetzen.

Mehr Freizeitaktivitäten ermöglichen

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Langgöns (pm). Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Langgöns will sich für Sport- und Freizeitmöglichkeiten für alle Altersgruppen einsetzen und hat dazu Vorschläge erarbeitet. Das teilte Vorsitzende Astrid Müller mit.

Sport sei ein wichtiger Bestandteil der Freizeitgestaltung. Gerade für Jugendliche müsse es auch außerhalb von Vereinsaktivitäten möglich sein, sportlichen Freizeitaktivitäten nachzugehen. Yannick Bömeke erläuterte, im Kernort Lang-Göns würden viele Familien mit Kindern und Jugendlichen leben. Kinderspielplätze seien vorhanden, aber noch nicht alle mit zeitgemäßem Angebot. Für die Jugendlichen gebe es überhaupt kein attraktives Angebot an Plätzen für Sport- und Freizeitaktivitäten. »Der Basketballplatz im Neubaugebiet oder der Bolzplatz hinter der Sporthalle bieten ein tristes Bild. Richtiges Basketball- oder Fußballspielen ist dort gar nicht möglich. Für andere Sportarten gib es ebenfalls keine vernünftigen Plätze«, so Bömeke. In Nachbargemeinden gebe es bereits öffentlich zugängliche Sportplätze in Form von Multifunktionskäfigen. Dort können verschiedenste Sportarten wie Fußball, Hockey, Basketball etc. auf kleinem Raum betrieben werden. »Daran sollte man sich auch in Langgöns ein Beispiel nehmen«, fordert die FWG.

Vielfältige Ideen

Außerdem biete das Gelände rund um die alte Feuerwehr im Kernort Lang-Göns hohes Potenzial für eine Umgestaltung. Die vorhandene Infrastruktur mit Parkplätzen, Spielplatz, Bürgerhaus und den Sportstätten des TSV Langgöns wäre »ein idealer Standort für eine attraktive kulturelle Mitte«. Dr. Tanja Osthushenrich von den Freien Wählern sagt, »das Areal soll einmal allen Generationen dienen. Ein frischer Treffpunkt für jede Alters- und Personengruppe«. Die FWG setze sich dafür ein, die Umgestaltung in den Fachgremien voranzubringen. Die Umgestaltung könne im Rahmen des integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) diskutiert werden, um einen finanziell tragbaren Rahmen für das Projekt zu ermöglichen. Das IKEK-Programm fördert die Dorfentwicklung zum Beispiel durch soziale und kulturelle Projekte, die Leerständen entgegenwirken. Die FWG schreibt dazu: »Unsere Ideen zu diesem Vorhaben sind vielfältig: nach dem Abriss des maroden Sozialtraktes der Feuerwehr folgt ein neues Verkehrskonzept rund um Spielplatz und Feuerwehr, ein moderner attraktiver Abenteuerspielplatz mit Bachlauf, ein Grillplatz mit Schutzhütte, ein Bücherschrank oder eine Boule-Bahn ergänzen das Angebot für Jung und Alt.« Für die Umsetzung sei politisches sowie bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement gefragt.

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